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Nonnirxmt oder Grabmahl.
finde, und, meiner vielfältigen grossen schweren Sünden halber, die mir über meinHänbt gehen, und wie eine schwere Last, zn schweer werden wollen, fürchte, für derhöllischen Verdamnüß, deinem ernstem Zorn-Gerichte, und ewigen Tode; Dann dasauch ich mich, zu dir HERR in wahrer Busse nötige, dir gleichsam zu Halse trete,und einige gläubige Gewalt anthue, und dein Himmelreich zn mir reiste, den gutenKampfs des Glanbens kämpfst, dich auch nicht lasse du segnest mich dann, indem ichweine, und dich also lang und offt bitte, biß du mir auch antworttcst, wie Du jenemWeibclcin, und Schechen geantwortet hast. Das ist, deinen heiligen Geist Zengnüßgeben lesscst meinem Geiste, daß ich GOttes Kind sey, und so ich dann ein Kind bin,daß ich auch seh ein Erbe, ncmlich GOttes Erbe, und Mitt-Erbc Christi, und der ich mitLeide, auch mit zur Herrligkeit erhaben werden, und mich darinnen, all mein GottlosesWesen (davon ich mich doch nur deine Gnade und heiligen Geist bekehret habe) im geringstennicht irren, oder davon rückwcndig machen lassen möge. Dicweill du doch, O ewiger GOttund Vater, nmb des Gottlosen Bekehrung und ewigen Lebens wegen so theur ge-schworen, und du O allcrlibster JEsn kommen bist, zn suchen und selig zn machen,was verlohnen ist. Denn gehöre ich gleich, von Rechts wegen, unter die Gottlosendieweill ich ein solcher bin: So bistu doch, der die Gottlosen gerecht macht. Bin ichgleich ein Sünder, so bistu doch kommen den Sünder zur Busse znruffen, und nichtden Gerechten Ime. V. 32. Und nimmest die Sünder dannenhero auch an. Oap. XV. 2.Bin ich endlich auch gleich gantz unwürdig oder nicht Werth, das du unter dassündige Dach meines Hertzen gehest, mit jenem HänbtMannc Imo. VII. 6/7. Eh, soist doch dein Göttlicher Eyd wol Werth, daß ich demselben einfältig glaub und traue,nicht anders als wenn du mein GOTT und HErr, einstig und allein nmb meinet-willen geschworen hottest, und ich der einstige Gottlose in der Welt were. Denn alsohats der Zölner gemacht, und ist gerechtfertigt worden: Also hats Uanlns gemacht,und ihm ist Barmherstigkeit wicderfahren. Daß ist auch der Rath Imtbsri, fiir sichund die seinem Exempel folgen wollen: Drum Hab ich offt gesagt, das einer der willselig werden, so also gesinnet sehn: Als sey sonst kein Mensch anff Erden denn erallein, daß aller Trost und Znsagung GOTtcs hin und wieder in der heiligen Schrifftihn allein angehe.
Nun folgt auch das (IV.) Wort: Theucr. Weichs der Hochsel. Feld-Marschallmit dem Worte: Eyd. auch eonltrniret hat, dessen Lonlum wir billig auch noch auff-suchen; Befinden aber, daß es in dem Leichen-Texte gar nicht so viel heisse und be-deute, als: Harum Inoxa. kCamsIicum. Das ist, was dünne oder scltzam ist. OderMangclhasftig Verhungert. Wie es etwan in solcher Bedeutung gelesen, und gesagtwird, von dem Worte GOTTES, I. 8am. III. Und da Samuel der Knabe, demHErrn dienet unter Eli, war des HErrn Wort thcncr zu dcrselbigcn Zeit undwar wenig Weissagung. Das ist, es waren nicht Prediger noch Pfarrherren genug,die Bibel ist da unter der Banck gelegen, hat niemand studiret, Samuel ist kommen,und hats wieder Herfür gezogen. Oder von dem Mangel der Leute, in dem sonst sovolckrcichcm Königreiche Babel, wenn es von den Mcden, und Persern Vcrstvrctwerden würde, ncmlich, daß ein Mann theurer, das ist, seltzsamcr sein solle, dennfein Gold, und ein Mensch wcrthcr denn Goldstücke aus Ophir lila. XIII. 12. Odervom Mangel des Getrcydigs davon die Historia des in den Fürstenstand erhobenen
Josephs
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