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Folge 3 (1880)
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133
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Nonnmont oder Grabmahl.

nnmüglich sey, daß der, so den Meineyd nicht ungestraffct lassen will, seinen Eyd selbstbrechen, nnd falsch geschworen haben werde. Und heisst, dieser Ursach wegen, beyihm, wie bey König Daviden, im XXXIII. Psalm: Was er zusagt, das hält er gewiß,und, der Christi. Kirche:

GVtt ist allein der Glauben hclt;

Sonst ist kein Glaub mehr in der Welt.

Deßwcgen denen zwar auch gar nichts verschlägt, daß er solch Ovlon, nicht ebenauch also: Wie er seine Oornmata, aus CHristi unscrs HErrn Munde, ohn daß er sieanff seine Person axplioiret, von Wort zu Wort nachspricht: lob: III. V. VIII. Unddurch die in der Schrifft bräuchliche loentionss allsvorativns: So wahr als ich Lebe,lerem: XU VI. Ideell: XVII. XVIII. XXXIII. außredet, sondern durch diese Arth:So wahr du bist von Ewigkeit: Weil diese doch alle beyde, durch die Krafft und Tu-gend, deß selbständigen wcsendlichcn Zeit-Wortes seyn, eincrley bedeuten, und, in dieserIZxsZeli, coneurriren, oder zusammen lausten: (juarn verum skt, ms vivere, tum vornelt icl guoci sam akllrmo, So wahr als dieses ist, das ich lebe: Also wahr ist diesesauch, was ich ietz kräfftiglich verspreche, und zusage. Denn es lebet ja, GOtt der HErrwesentlich und unveränderlich, wie wir lesen Xpoe. 1. 18. Ulal: Uli. 28. Siehe ichbin Lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Du aber bleibest wie du bist, und deineJahre nehmen kein Ende. Das wir also, mit Händen gleichsam geeisten mögen, wo-ransf, unser in GOtt ruhender (Isnoral-Feldmarschall, mit seinem oben erkläreten sofreudigem: Gedenck HERR, Sich fürucmlich getrogen und verlassen habe, neulich: AufsGOttes so theur gcschworneu Eyd. Deßwcgen wir solches auch, durch nachfolgende da-raus; geflossene beyde Xi-Aumonta ab Honslw ^ lkguo, das ist, was doch GOTTdem HErrn sonderlich so wol anstehet und ihn ziehret, nemlich: Gnade und Warheit,etc. nebenst darauff folgender Erklärung, zu wiederholen, uns keines Weges verdrießenlassen, also: HErr,

(I.) Welches seinen Tod du nicht willst, sondern daß er sich bekehre von seinemWesen nnd lebe, Umb desselben Willen, hastn einen Eyd gcschwohren.

Du wilt aber nicht deß Gottlosen Tod, sondern das er sich bekehre und lebe.

L. So hastn umb des Gottlosen willen einen Eyd geschworen, und sonksgnontsrumb meinet willen. Denn ich habe gesündiget, sainbt meinen Bätern, ichhabe mißgchandclt und bin Gottloß gewesen. Weiter hastn geschworen:Welcher Gottloser sich bekehret von seinem Wesen, der soll Leben, und nicht sterben.

Ich Gottloser bekehre mich von meinem Wesen: L. Soll

Ich Gottloser Leben, und nicht sterben. Daß wirstu halten! Denn was du zu-sagst, daß hälstn gewiß. Psalm. XXXIII.

Oder es wil der Hochscl. Feldmarschall also viel sagen, und reden: GedenkHERR, du Gnädiger wahrhasftigcr GOtt: Du machst mich ja durch deinen GöttlichenEgdschwur, nicht etwan zu einem gewähltem, sondern zu einem groben grossen Sünderund Gottlosen, welcher, die Hölle, deinen gerechten Zorn, und den ewigen Tod ver-dienet hat, welches zwar auch allzuwahr ist: Denn du HErr bist gerecht; Ich abermuß mich schämen, daß ich mich an dir versündiget habe. Denn ich habe ge-snndigct, unrecht gcthnn, bin gottlvß gewesen und abtrünnig worden. Ich binvon deine» Geboten und Rechten abgewichen; Dein aber ist Barmhcrüigkcit und

Ber-

lik. Intsr^.

NM

ab «6-Zksents'cr.

(ii.)

D.s. E V/, 6.

Dan. XI.