3) hiermit Sr. Kurfürst!. Durch!, hohes intorosso in dem befördert, daß, Manu derAnbau seinen Fortgang crreichete, bon den benachbarten Orten das Volk in das AmtLeinungen und Mornngen sich begeben und allda seine Nahrung suche, wordurch banndie Landesfolge verstärket und die Einkünften an Hans- und Tranksteueru vermehretwerden, welches man an dem einigen Dorf Worringen, so, weil das Bergwerkgelegen, als sonst ein uahrungsloser Ort fast ganz öde worden, verhosfentlich in kurzerZeit verspüren sollte. Daher dann die gesuchte gnädigste Oouesnsion den kurfürstl.Lehnbriefen vielmehr gemäß, als zuwider sein wird, indem dieselben doch dahin sämint-lich zielen, wie die Lehenstücke irr Besserung zu bringen, als deren Einkünften zuschmälern. Hingegen muß ich erwarten, waS das Glück geben und ob solch Bergwerkdie Kosten oder noch einen Überschuß zu Befriedigung meiner Mansfeldischen Schuld-forderung abwerfen thuet, und also auf ein Ungewisses meine Hoffnung setzen, dadurchkeinem geschadet wird. Derowegen denn solches alles Sr. Kurfürstl. Durchl. nachDero hocherleuchtcten Kurfürstl. Verslande wohl zu überlegen gnädigst geruhen unddarauf zu Deroselbst eigene und des Landes Besten aller Einwurf ungeachtet, gnädigsteonesäircn und nachgeben werden, daß ich das cmiue liegend Lcinungische undMornngische Bergwerk hinwieder anbauen und zum stände bringen mag, wieich dann darum und daß hierüber mir und meinen Erben zu Versicherung gnädigstetlonoonsion ertheilet werde, bitte. Sollte ja über Verstössen mein billig mäßiges poti-tum keine statt finden, so ersuche Ew. Kurfürstl. Durchl. gehorsamst, Dieselbe wollengnädig geruhen, dem Obcraufseher anzubefehlen, baß er mir wegen meines Reutsl.von der obgemeldten Lumina. itzt 1969 fl. und feruers alle Jahr etwas mochte zahlenlassen, damit ich auch einmal zu den« Meiuigen gelangen und für meinen großenSchaden, so ich wegen der Herrn Grafen erlitten, hierdurch zu meiner Ergötzlichkeithinwiederum gelangen und kommen möge. Solche hohe Kurfürstl. Gnade bin ich hin-gegen mit nntcrthänigsten, gehorsamsten Diensten zu erwirken lebenslang pflichtschul-digermaßen bereit. Datum N enhans den 39. Juli clnno 1669.
Ew. Kurfürstl. Durchl. nnterthäniaster, gehorsamster Diener
. . , Ernst Albrccht von Eberstei n.
Nach den in meinen Händen besmdl. Konzepten.
Aus dos Foldmnrschnlls E. A. v. E. beiden Schreiben hnttc der Kur-fürst Johann Georg II. ersehen, daß der Bergbau im Mansfeldischen fastganz ins Stocken gerathen war. Durch sein im Druck öffentlich emaniertesPatent ck. ü. Dresden 29. April 1971 siel nun das ganze ManSfeldischeund Eislebische Bergwerk, wie solches in den den Grafen zu Mansfeld er-theilten Lehnbriefen und der alten Berggrenze enthalten, ins Freie,jedoch daß dem Rathe zu Leipzig rasp. für sich und als (tassionnriianderer auf besagte Bergwerke hypothekarisch lvnsentierte Gläubiger der rosp.Xte und XX te vorbehalten wurde:
Hiermit thnn kund :c. Demnach Wir erwogen, welcher gestalt das uraltelöbl. Bergwerk in großen Ab- und fast gänzl. Untergang gediehen :c.; Als seindWir, wie solchem Unser» Lehen-Stück wieder auszuhelfen bishcro auf alle crsiun-liche Mittel und Wege bedacht gewesen, aber befunden, daß weder den Grafen beigegenwärtigem ihren Zustande die Wiedercrhebung wohl möglichen, noch der