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Folge 3 (1880)
Entstehung
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Bergwerks hierüber bcriwimncn, nicht zu »erstatten. Dasselbe wird wohl nicht es znhintertreiben beständig genug sein, dann 1) was den Rath zu Leipzig anbelanget,so ist notorium, wie derselbe einig und allein ans das Eislcbische und MansfeldischcBergwerk seine aässeuration erlanget, von welchem aber 2) das Lcinnngische undMorungische Bergwerk, weil es ansicr gcmcldtcn Grenzen gelegen, gänzlich abgesondertund also mit demselben nicht zu oonknncliren, noch die (lcmtracte, welche die HerrnLeipziger dessentwegen getroffen, ans dieses zuziehen, daß hierdurch sie einige juserlanget und dardurch den gesuchten Anbau verhindern könnten, zumal 3) weil wiejedem vor Augen stehet, sie selbst den Anbau des Hauptwerkes verlassen, nachdem siedenjenigen Borrath, so noch über der Erde gewesen, nicht ohne großen Gewinnst, dersich seiter dem Frieden weit über hundert Tausend Thaler, wann genaue Nachfrageman hielte, belaufen würde, davon getragen, wordurch mir und anderen (lrsciitorcnzum Besten das Bergwerk wohl hätten anbauen und die Stollen im stände erhalten,damit es einen Rentfl, tragen können, nf diese Weise es nimmermehr kommen wird,weil man das private Interesse vorgesctzet. Daraus abzunehmen, daß sie sich in dieskleinere Werk, bei welchem ohne das alles noch ans dem Glück bestehet und sie darankein beständiges Recht haben, nicht mischen oder stecken werden. Gleich wie diese nunkein beständig Recht, dem Anbau zn widersprechen haben, also wenig, gnädigster Kur-fürst und Herr, wird auch die Gewerkschaft des Mansfeldischcn und EislcbischcnBergwerkes vorschützen können, denn 4) wird hierdurch ihnen ihr Bergwerk nicht ent-zogen, zumal weil ich mich vcrobligfiret machen will, daß keiner, der auf den Mans-feld- oder Eislebischen Bergen ietzo in Arbeit stehet, soll von mir in Arbeit genommen,sondern die sich von andern benachbarten Örtern angeben möchten, hierzu gebrauchetwerden; ö) was den Kohlenkanf betrifft, wird ihn der Anbau des Lcinungischenund Mornngischcn Bergwerkes ietzo nicht stören, weil nicht allein in der GrafschaftMansfcld, sondern auch in andern benachbarten Graf- und Herrschaften viel TausendAcker Holz zn befinden, daß daher, wenn gleich das Eislcbische und MansfeldischcBergwerk in völligem esse stünde, solche in zwanzig Jahren nicht würden verbrauchtwerden, und nach diesen würde an solchen auch kein Mangel sein, weil das Sangcr-häusiscbe Bergwerk ietzo gänzlich darnieder lieget und also die Gehölze, so vormalszu diesem verbraucht, in das Mansfeldischc Bergwerk können verwendet werden, javielmehr 6) wie denn die ietzo nichts nutzenden Hölzer, in welchen mehr durch Wind-still zunichte gemacht als verbraucht wird, durch den Anbau solchen Bergwerkes könnenzn nutze gemacht werden, welche sonst noch lange Jahre, sonderlich weil sie von derMansfeld- und Eislebischen Hütten sehr weit entlegen und die Anfuhr der Kohlendahin näher und mit geringcrn Kosten haben können, nngcnützct müssen stehen bleiben,maßen ich dann bis anhcro mit Schaden erfahren müssen, daß weil ich die ÄmterLeinungen und Morungen innen gehabt und dessen Nutzungc mehrentheils auf demHolze doch bestehet, mir wegen Abgclegcnheit die Gewerkschaft des Mansfeld- undEislcbischen Bergwerkes nicht einen Stock abgekauft und also auch nicht einen Gr. znlösen gegeben. Und wann man nur dieses einig überlegte, wie durch den Anbau desLeinungischcn und Mornngischcn Bergwerkes mehr das donum publicum, als meinenNutzen und Wohlfahrt befördert werde, sollte man solch Vorhaben mehr befördern alshindern; denn 7) hierdurch das nun über Menschengedenken eaäue liegende Werkwieder erhoben und der gleichsam verborgen liegende Schatz unter die Leute gebrachtund also nicht wenig die ietzo schlecht befindliche Nahrung verbessert, vcrhoffentlich