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1529 Montag nach l^lo miliii verkauft Factus Lachs au deueben genannten Herd an Haackc für 250 fl,
„alle seine Güter, so von seinem Vater nf ihn geerdet, auch alle seine erkaufteGüter, so er vor dem Flecke Großen Lcinungcn gehabt, als mit NamenHaus und Hof mit seinem Acker, so dazu gehört, zinsct 6 Schncebcrgcr,2 Hühner; sammt '/s Hufe u. ein V- Viertel Herren! and, zinsct 7h's Schffl,Korn, 15 Schffl, Hafer; die Hohe Wa r t e (für eine Hufe Land gerechnet), zinsct15 Schneeberger; 1/2 Hufe Asscburgcr Land, zinsct 2V Schneeberger; 1 Hufe4 Acker und eine Wiese Nauendorf er Land, zinsct 12 Hühner, die ans denZober kommen; Hnpfcn 5 Acker von der Kirche zu Leinnngcn, zinsct '/? Psd, Wachs,"
1539 Montag »ach Vnlvnliiii stellt der Landrichter zu Sangerhauscn,Marcus Braun, dem Herd an Haackc, Amtmann zu Schraplau undMornngen, ein gerichtliches Zeugnis darüber ans, daß die Brüder und dieSchwester des Facti Lachs des Kaufs geständig sind.
1529 empfing Herd an Haacke von dem Grafen Gebhard VII.zu Lehn
„vor dem Fleck Lcinungcn die Hnttenstätt zu einem freien Ritt er sitz miteiner gebührlichen Viehtrift, auch seinen Gürten und Umfange sammt Sechs HufeLandes zuDeickenr 0 dc ") und Lcngcfeld, welche ctwan das Kl 0 st e r Nauen-dorf geliehen und ins Fleck Lei nun gen zu gebrauchen sein, sammt 5 Teichenund einem Teich vor dem Hüttcnsnmpf nach Hainr 0 de. In welchem freienRittcrgute er soll Macht haben, ein Brauhaus sammt der Mühlen zuhalten,da alle Schenken des Amts Mornngen sich sollen Biers darin erholen und sonstan keinem andern Orte, wie auch einzeln jedem Schenken zu geben. Sammtanderthalb hundert Acker Holz an drei Flecken, nämlich das Atzkcnholzund das Kriegholz mit den Horlhain'schen Büschen, soweit die vorn vonBaltin Pollen und andern verkohlt; auch zwei Holzfleck, so ern Graf Ernst sel.gewcst, dem Gicbichcnstein und die kleine Mooskammer".
Aus den von Herdnn Haacke einzeln erworbenen Grundstücken istder sogenannte Junkern-Hof zu Leinnngcn entstanden, dessen Herrenhansauf dem Flecke, wo jetzt das sogenannte Schloß nebst Brauhaus befindlichist, gestanden.
Dieser Herdan Haacke, der bis 1529 Amtmann zu Schraplau undMornngen war, auch in GeHofen, Heldrnngen, Brücken und Wallhansensnoaössivö Güter besessen, war des Grafen Hoher VI. v. M Feind ge-worden. Damit die Streitigkeiten beigelegt würden, erbot sich Graf Hoherden Gibickenstein und die kleine Mooskammer (s. oben Holzthlg.v. 1506) dem Haacke erblich abzutreten. Allein damit war dieser nicht zu-frieden und machte gegen den Grafen Hoher bei der Regierung zn Magde-
") Tcikenrode ist schon 1443 ein wüstes Dorf gewesen. Es lag im Thalc zwischenMiser Lcngcfeld und Lcinnngen,