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Folge 3 (1880)
Entstehung
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zu Sachsen dem Grafen Gebhard VII. Leinungen mit aller Hoheit undErbgcrechtigkeit. Es mag sich dies ereignet haben, als die Gräfin Elisabethvon Mansfeld, des Grafen Ernst II. Tochter, mit des Herzogs Georg SohneFriedrich verheirathet wurde. Borher gehörten zum Amte Worringennur die Dörfer Horla und Rötha und das Vorwerk Paßbrnch, welchesein Kloster gewesen. Letzteres war Anhaltisches Lehen, und Graf Geb-hard VII. war damit vom Hanse Anhalt nur für sich beliehen, weshalbes auch 1602 nach Abgang der mittelort. Linie als apertes Lehn eingezogenund durch ein Special-Rpt. des Kur-Herzogs Fricdr. Wilh. zu Sachsen-Weimar an den Ober-Aufseher der Grafschaft Mansfeld der damaligewiederkäust. Inhaber von Ho hm gerichtlich daraus exmittiert und demHause Anhalt vueun possessio verschafft wurde.

Noch 1486 Donnerstags (torp. dliristt wird Hans von derAssc-bnrg von dem Herzog Albrecht zu Sachsen a. A. mit etlichen Höfen,Zinsen und Männern und der Mooskammer zu Leinungen be-liehen; dgl. Bernhard v. d. Asseburg 1488 Freitags nach lludiluls.Und 1486 empfingen Jakob und C h r i st o p h H a a ckc außer 2 Burglchnzu Brücken auch zwei Höfe zu Lei nun gen und das Holz, genannt derA nkenberg^), zu Lehn. 1528 besaß ein gewisser Th o m as Numburgzu Leinungen außer einigen Hufen Land eine Hüttenstätte nebst einerMühle, Scheune, Gärten und 4 Teichen. Derselbe verkaufte

1529 am Tngc ti ium i vgiim an Herdan Haacke (zu Wallhausen)für 160 Gulden

dy Hüttcnstättc smnmt der Möle unde Scheune, als weit dersclbige Hüttenhofhiebcvor begriffen ist gcwest; auch die Gärten daran, ganz frei von allem Zins,sammt 4 bejahten Teichen ganghaftig auch frei, so Alles von dem Wohlgeb. HerrnGebhard Grafen und Herrn zu Mansfeld zu Lehn gehet und rühret.Und ob ctlich Zins nf den angezeigten Gärten oder Tychen stunden, die will eruf seinem Hufeland gänzlich behalten und Herd an Ha acke solche Güterfrei machen."

") Das Holz, die Mooskammcr, erstreckt sich von Leinungen bis an denvon Morungen nach Sangerhauscn führenden Weg. Graf Gebhard (V. od. VI.)hatte sie dem alten Bernhard v. d. Assebnrg geschenkt. Die Bürger zu Sangerh.waren berechtigt, Hasen darin zu fangen, die Leinunger (besonders das Amt) konntenWölfe, Schweine, Hirsche, Rehe und Hasen darin jagen und fangen, auch mit demVieh darin hüten, wenn es vierjährig war, wie in der Grafen Hölzer.Chr. H. war verh. mit Elisabeth v. Eberstein (v. E., Gesch. 666). ^) DerAnkenberg lag im Stolberg'schen Gerichte, das Holz gehörte aber später denv. Werthcrn. Graf Albrecht Georg zu Stolberg hat (um 1560) mit Trommeln, Volkund Hunden nicht nur Wölfe darin jagen lassen, sondern persönlich vor den Hundengestochen. Auch die Leinunger (besonders das Amt) hatten das Recht, im Ankenbergczu jagen.