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Gebhard VII. und Alb recht VII., und Albrecht's V. Söhne:Günther IV., Hoher VI. und Ernst II. am Montag nach Vitt 1591eine Haupttheilung vor. Nach der Theilung der Wohnungen auf demSchlosse Mausseid cutstanden die Namen der m i ttelo rt i sch cu Grafen(Gebhards VII. Nacht., ^/s), der Hinterortischen (Albrecht's VII.Nacht., !/s), und der v o rde ro rtisch eu (Albrecht's V. Nacht., V5).
Es erhielt Graf Albrecht VII. hiuterortischer Linie den Theil vonMorungen, der Stol bergisch gewesen, und Graf Hot)er VI. vorder-ortischer Linie die Hälfte vom Schlosse Morungen, die immer Maus fel-disch gebliebe» war. Die Gehölze, Bergwerke und Fischerei behielten dieGrafen gemeinschaftlich.
Am Mittwoch nach Aller Heiligen Tag 1595 verkaufte Graf Albr e ch t VII.seinen Autheil am Schlosse Morungen nebst der Gerechtigkeit an dem FleckenLei nu ugen und an den Dörfern Ho rl a und Rötha, nur ausgeschlossenseinen gebührlichen Theil au den Forsten und Gehölzen, für 859 Guldenan Graf Gebhard VII. mittelort. L. Und am Mittwoch nach Vitt mar-türis 1599 verkaufte auch Graf Hoher VI. sein halb Schloß Morungenmit allen seineu Ein- und Zugehörungeu ebenfalls an Graf Geb h ard VII.,bei welchem Verkaufe Graf Hoher 135 fl. au Haus von Eber st ein zuzahlen übernahm, die diesem Graf Gebhard VII. schuldig war. Auf dieseWeise hatte Graf Gebhard VIl. beide Hälften und mithin ganz Mo-rungen käuflich an sich gebracht.
Nun schritten auch sämmtliche 5 Grafen von Mansfeld in eben diesem1599. Jahre am Sonnabend nach Viuonta, Usbri zu einer Naturaltheilungder Gehölze. Graf Gebhard VII. erhielt 4129 Morgen Holz (darunterden Eichenberg) zum Amte und Schlosse Morungen, trat aber davon anGraf Ernst II. auf Heldruugen (Vonderort. L.) zur Erfüllung von dessenRata 23 Morgen in der kl e in en M 0 0 ska m m er, 71 M. im Gibickeu -stein, 12 M. der kl. Kuhberg und 58 M. der Molberg, zusammen194 Morgen ab, welche Graf Ernst später seinem Bruder Hoher VI. abließ.
Was die übrige Beschaffenheit des Amts Morungen betrifft, so ist zumerken, daß der Flecken Lcinungen hinsichtlich der Hoheit und Gerichts-barkeit nicht ganz Mausfeldisch war. Den Grafen standen nur die Zinsenund Dienste ihrer Männer zu Leinungen zu nebst der Jurisdiklion überdiese. Die übrige» Einwohner zu L. gehörten hinsichtlich der Gerichtsbarkeitins Amt Sangerhausen; denn der Kurfürst von Sachsen hatte dieseGerichte mit Gebot und Verbot, und die Leinunger mußten ins AmtSaugerhausen zu Gerichte gehen. Erst nach 1539 überließ Herzog Georg