v. Morlinge» erst in der Mitte des vorigen Johrh. ousgestorben. Wolfv. Moruugen war bei der om 12. Juni 1605 zu GeHofen stattgehabtenTaufe des nachherigen Feldmarschalls E. A. v. Eberstcin zugegen ff. meineGesch. 702).
Jmmittelst hatten die Landgrafen bon Thiiringen Morungen den
Grafen von Hohenstein
überlassen. Leuker (bei Mencken a. a. O. III. 1856) setzt dies schon in'sJahr 1330 und bezeichnet den Grafen Dietrich zu Hohenstein als Besitzervon M. Graf Heinrich zu Hohenstein mit der rothen Platte verpfändetees 1401 an Busso V., Günther II., Albrecht IV. uud Vollrath II.
Grafen zu Mansfeld
für 3587 fl., worauf es am Sebastianstage 1408 Graf Heinrich san.v. Hohenstein für 2500 Mark Silber und 200 Schock Groschen nebst Berg-werken, Holz und allem Zubehör an die Grafen Günther II., Albrccht IV.und Vollrath II. zu Mansfeld verkaufte und die Lehen an das Reichoffen ließ. Mit Beziehung auf diese Handlung wurden am Montage nachSeveri 1417 die Grafen Vollrath II., Gebhard V. und Busso VI.zu Mansfeld mit dem Schlosse Morungen und den Bergwerken von KaiserSiegismnnd beliehen. 1423 besaßen Graf Vollrath II. und dessenNeffen Günther III. und Hoher V. Moruugen gemeinschaftlich.Bei der 1430 vorgenommenen Theilung erhielt Graf Günther III. dieHälfte von Morungen, Leinnngen, Horla, Rötha und Horlahain"), dieandere Hälfte aber Graf Vollrath II. — 1437 wurden die Grafenzu Mansfeld anderweit vom Kaiser Siegismnnd mit Morungen beliehen.Bald nach dieser Zeit mag des Grafen Vollrath II. Antheil anMorungen durch Kauf oder Heirath an die Grafen zu Stoib er g gekommensein, da Vollrath's II. Tochter Mechtild (ff 1469) an Graf Heinrichzu Stolberg vcrheirathet war und dessen Sohn Botho ^ von Mo-ruugen besaß. Spangenberg bemerkt zwar in seiner Mansfeld. Chronik, daß1443 die Grafen Vollrath II. und Gebhard VI. dem Grafen Gün-ther III. dessen Hälfte an Morungen für 5850 fl. abgekauft, allein auseiner Polizei-Ordnung^), welche Graf Heinrich zu Stolberg und Graf
") Das alte Dorf Horla ist ein wüstes Dorf und lag bei dem jetzigen Horla,welches cigentl. das Horl aHain ist — Darin heißt es: Es soll kein MannWehre tragen, sondern der Rath, er wolle dann gehen aus dein Flecke. Auch ob