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Rath, Hof- u. Forstmeister zu Untern-Greiz historisch-genealogische Beschreibung des uralten adligen und gräfl. Geschlechtes Derer von Watzdorf 1740 : f. d. Mitgl. d. Geschl. Nebst e. lithogr. Kt. d. Watzdorf'schen Güter
Entstehung
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§ 8.

Die Verleihung der Stipendien stehet dem jedesmaligenSenior desvonWatzd orf'schen Geschlechts, unter verfassungs-mäßiger Mitwirkung des Consenior, zu.

Indem wir uns mit den vorstehenden Bestimmungen zu-frieden und einverstanden erklären, haben wir diese Stiftungs-Urkunde eigenhändig vollzogen.

Dresden, den 23. Februar 1863.

Berlin, den 26. März 1863.

Rudolph von Watzdorf auf Störmthal,I/. 3. d. Z. Senior des Geschlechts.

II. 8. Curt von Watzdorf-Wiesenburg.b,. 8. Elisabeth Gräfin Fürstenstein, geb. von Watzdorf.I,. 8. A. Graf Fürsten stein.

3. Das von Wahdorf'sche Wappen.

Auch das Wappen zeugt durch seine Einfachheit für dashohe Alter des Geschlechts. Es haben sich aber die ältestenPetschaftsabdrücke in den verschiedenen Archiven, den Umständengemäß, noch nicht constatiren lassen. Eine genaue Beschreibungdesselben danach, würde aber auch, da es sich besonders um dieAngabe der Farben des gespaltenen Schildes handelt, schwerlichzu erreichen sein. Was die vorhandenen gezeichneten Wappen be-trifft, so ist auf dem ältesten Stammbaume der Art von 1555,wie auf dessen vermehrter Ausgabe, namentlich auf dem in Kupfergestochenen von 1636 (wenn man sich über rechts und linksin der Heraldik dahin geeinigt hat, daß nicht des Beschauersrechte Seite, sondern die des gegenüber befindlichenGegenstandes gemeint ist), der gespaltene Schild Gold undSchwarz tingirt. Dem entgegen befindet sich nun in demalten berühmten Sieb mach er'schen (Fürst'schen, Helmers'-schen) Wappenbuche eine Abbildung, worin der gespalteneSchild Schwarz und Gold ist. Eine andere gute Quelleund Autorität dürfte das Reichsgrafen-Diplom vom25/4. 1719 sein und heißt es darin: „Ferner und mehrer Ge-