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schließen und von der Gemeinde scheiden, segnend im Danke fürviel erfahrene Achtung Liebe und vertrauenvolle Zuwendung derHerzen zu ihm, segnend im Wunsche: „O meine geliebten Brüder,es giebt keinen höheren Segen als den: Bestehet also in demHerrn! und ich weiß für mich selbst, ich weiß von Gott in dieserStunde nichts Edleres zu erbitten, als eben das/' —^Solebe wohl, Haus des Herrn; sei stets voll seiner Herrlichkeit!Lebe wohl, Stätte heiliger Rede; ertöne stets chon tiefgedachterund herzlich empfundener Wahrheit! Lebe wohl, Altar der An-betung der Freude des Trostes; sei stets umringt von einer Menge,die Gott und Christum von Herzen lieben! Lebet wohl, meineBrüder meine Freude meine Krone; bestehet in dem Herrn.Amen!" 2) Unmittelbar nach der Predigt und an den drei folgendenTagen war des Drängens der Abschiednehmenden fast kein Ende,und die Eltern fanden sich überrascht ja beschämt, denn die jetztzu Tage tretende liebevolle Anhänglichkeit in allen Ständen derzahlreichen Gemeinde überstieg weit ihre Erwartung und erschwerteihnen mehr, als sie selbst gedacht, die Trennung von Cottbus,welche ani Donnerstag dem 8. Juli früh Morgens erfolgte. „ Geheaus deinem Vaterland und von deiner,Freundschaft und ausdeines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will."^)
1) Abschiedspredigt. S. 27. 2) A. n. O. S. 30. 3) 1. Moj. 12. 1.
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