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emsig sucht sie von ihm fern zu halten, was ihn bei seinem leichtgereizten Wesen verstimmen könnte. So sehr sie anerkennt, was erthut, genügt es ihr doch nicht im Hinblick auf das vorhandeneBedürfniß. Ihre Brüder veranlaßt sie zu augenblicklichem Bei-stande, der auch erfolgte, wenngleich durch die Kriegsunruhenund unterbrochenen Verbindungen eine Zeit lang aufgehalten.Wiederholt fragt sie wegen einer Pension für die Schwiegertoch-ter an und ist betrübt als diese nach langem Zögern nur imBetrage von vierzig Thalern jährlich in Dresden bewilligtwird. Das eigne Haus soll den Erben ihres Sohnes bewahrtbleiben. Sie ist bereit, die zehnjährige Tochter Emilie zu sich zunehmen. Sie entzieht sich selber soviel als möglich und arbeitetunermüdlich um nur immer wieder hilfreich hinzutreten zu kön-nen. Davon ist auch der zweite Enkel Alexander nicht ausge-schlossen , obwohl sie ihn bei ihren Kindern in Cottbus wohl ver-sorgt weiß; denn ihr ist ja nicht unbekannt, wie schwer diese mitihrer eignen Schaar von damals sieben Kindern um die Befrie-digung der dringendsten Erfordernisse bei noch anderen drücken-den Sorgen zu ringen haben, besonders die Schwiegertochter,welcher sie am 12. October 1813 schreibt: „Könnte die innigsteTheilnahme meinerseits Ihre Lasten Ihren Kummer mildern,oder wüßte ich Mittel zu finden manches wegzuräumen, wie vielleichter und harmloser müßten Sie würden Sie gewiß Ihre Tageverleben. Ich vermag es nicht auszudrücken, mit welcher tiefenTrauer ich oft an Sie denke, daß bei allem rastlosem Strebenund bei ununterbrochener Mühe und Arbeit Ihnen so gar wenigLebensfreuden zutheil wenigstens doch sehr verbittert werden. Undwenn ich dann an mein hingegangenes Leben zurückdenke undwas mich jetzt in meinem Alter noch Alles trifft und mich dannan Ihre Seite stelle, wie Sie mir darin folgen und zumtheilschwerere Lasten zu tragen haben als ich noch, so möchte ichgleich vor Jammer vergehen."
Neben diesen häuslichen und Familiensorgen wurden dieSeelen von den großen Ereignissen der Zeit auf das Tiefstebewegt, besonders da der jüngste Sohn Fritz den Entschluß faßteals freiwilliger Jäger zu Pferde mit in das Feld zu gehen.