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erwarte. Diese wolle Er mir erhalten und mir Kraft verleihenSeiner Leitung zu folgen und der näheren Vereinigung mit Ihmimmer fähiger zu werden. — — Es ist nicht leicht sich überdergleichen Unannehmlichkeiten hinwegzusetzen, wenigstens gehörtZeit dazu. Das uil oonsoirs sibi oko. ist ein treffliches Hilfs-mittel zur Beruhigung und zur Aufrichtung des Muthes. Manwird zugleich nützlich veranlaßt sich zur Rechenschaft zu ziehenüber seine Handlungsweise und manche wichtige Tugend zu üben.Dann erfährt man es, daß denen, die Gott lieben, alle Dingezum Besten dienen müssen.."
Mitten unter den theils bangen theils freudigen Erregungen,welche der Erhebung des Preußischen Volkes zum Befreiungs-kampfe vorangingen, traf sie die Nachricht von dem Tode ihresältesten Sohnes Carl, der eine mittellose Wittwe und vier armeWaisen von vier bis zehn Jahren darunter eine lahme Tochterzurückließ. Als Arzt in Spremberg, wo eine der großen Straßenfür die aus Rußland zurückkehrenden Heerestrümmer durchgingund das sie begleitende mörderische Lazarethfieber (Typhus) sehrbald auch die Einwohnerschaft erfaßte, unterlag er ani 9. März1813 dieser Krankheit, deren Ansteckung er sich in Erfüllungseines Berufes zugezogen hatte. Seine Mutter schreibt über ihnam 20. d. M. „ Welche Freude hatte ich über diesen Sohn. DieGeburt war minder schwer wie die erste, auch machte nur seinDasein weit weniger Beschwerde wie das seines älteren BruderFritz, der ein unruhiger Knabe war und wo ich auch beim Stillenunendlich mehr und anhaltender litt. — Ich habe in Hinsichtseiner eine große Sorge weniger, wenn ich sterbe; und dochweine ich über seinen Tod, weine um sein ganzes Leben. Erwar nicht glücklich, war theils durch sich selbst unglücklich theilsdurch unglückliche Verhältnisse, und es gab Zeiten, wo er estief fühlte. Aber er hatte nicht die Kraft sich selbst zu helfen,hatte keinen Freund, der ihm die Hand bot; oder auch, er warzu mißtrauisch geworden um sich an jemand anzuschließen. Eshat ihm darum an Liebe und Vertrauen in und um Sprembergherum nicht gefehlt." Am 30. März: „Sein Tod erfüllt meineSeele noch immer mit großem Jammer. Nicht daß ich wünschte,