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2 (1877)
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^risu, so man in dcncn Volten machen soll etwas Schönesnnd Subtiles zu habeu . . . uud also auch keine gute Reuterzu ncuncu sein, und hicrumbcn ganz kein Exercitium des Leibesvon ihnen zu erlernen ist, dann sie seind diesfalls ganz nichtcurios wie die Franzosen, so die höchste Zierlichkeit in dergleichenwollen und suchen, dann im Tanzen bieget der Wälschc ganzdas Knie und ist mit seinem Fuß und Leib ganz weich, so garschändlich zu sehen ist, im Fechten aber ist er nicht so hurtigwie der Franzos, welcher den Welschen schon durchstochen hat,che sich der Welsche in Positur setzet, dann des Franzosen Stoßist wie ein Blitz geschwind, und also nicht von ihnen dieLeibübungen zu lernen, als von denen Franzosen, so in der-gleichen weit in allen übertreffen thun, uud Hierumben, wanndie Unsrige in Welschland kommen, werden nie alldorten beidenen welschen Meistern kein Exercitium üben, dann sie würdenwiederum verderbet werden an der guten Weise und Art, sosie zu Haus uud in Frankreich erlernet angenommen und ge-wöhnet hätten, derohalben zu diesem Ende die Unsrigen indenen Lxsroitiis annoch zu Haus zu unterrichten, in denenjüngeren Jahren ehe sie noch verschicket werden, soll man der-gleichen gute und wohlerfahrne kommen lassen, als einen Be-reuter und Fechtmeister, der Bereuter muß aber absonders gutund ein schönster Reuter sein, damit er die schönste Positurzeige, so das allervornehmste ist. . . . Dann wir wollen nichtallein die Fürsten unseres Hauses gute und schöne Reuterwissen, sondern völlige Besitzer der ganzen Wissenschaft, daß siein der Kunst alle Bereuter selber übertreffen sollen, und diesesist das rechte, allwo alle Ehr und der Elnsto ist die Kunstvöllig zu besitzen. . . .

Von Erlernung der Architektur und Musik (Fol. 310).

Von andern Sachen werden sie erlernen vor allen Din-gen auch die Architektur und deren völlige Zier, nämlich dieTheilung der fünf Säulen, das ist jeder Ordnung, der