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genannt, den der Fürst Hans Adam zu seiner Anlage benutzte,soll schon 1254 Eigenthum Heinrichs 1. von Liechtenstein gewesensein'), schwerlich blieb er aber der Familie. Bestimmt machteaber der Fürst in dieser Gegend Wienö verschiedene Ankaufe undZuläufe, und aller Wahrscheinlichkeit nach gehörte auch derWiesengrnnd mit zu dem oben erwähnten Auerspergischen Garten,wenigstens ist im Kanfcontracte ausdrücklich eines zu dem Gartengehörenden „grünen Angers oder Wiesen" gedacht. Es gehörtenferner dazu verschiedene Weinberge nebst der „Brandstatt beidenen Ziegelstaden, so das Bünder- oder Wirthshäusel genanntworden". Der Garten, ursprünglich aus vier Gärten vereinigt,war im Jahre 1655 noch Eigenthum der freiherrlichen FamiliePevcrclli, wurde in diesem Jahre an den Fürsten Hans Weik-hard von Anersperg verkauft und dem Auerspergischen Fidei-kommiß hinzugefügt. Der Verkauf an den Fürsten Hans Adamvon Liechtenstein bedurfte also ebensowohl der kaiserlichen Be-stätigung wie der Zustimmung der Auerspergischen Agnaten.Der Verkauf wurde abgeschlossen am 27. Juni 168? mitdem Fürsten Ferdinand, und die Brüder, die Grafen FranzKarl und Leopold, gaben schriftlich ihre Zustimmung, der letzterein Vollmacht für den ersteren, welcher damals als Oberst undRegiments-Commaudant in Ungarn stand. 1655, beim Verkaufvon der Familie Peverelli, hatte der Garten Haus, Maierhof,Scheune und Stallungen, Grotten, Gartenhaus, Wassergänge,Wasserstube, Teich, viele ausländische und heimische Fruchtbäumegehabt und war mit einer großen Mauer umgeben, währendhinter dein Garten „oben bei dem Ziegelstadel" noch ein „langbautes Häusel" gestanden, und daneben „ein grüner Anger, einegroße Wiese mit einem Graben umgeben" nebst vierunddreißigJoch Aeckern, neun und ein halb Viertel Weingärten 2). Die An-gaben in dem späteren Kaufcontract von 1687 lassen schließen,
') S. I. Bd. 294 dieses Werkes.
Alle betreffenden Papiere befinden sich im Liechtenst. Archiv unter41. 4 27, Regest. Fol. 223.