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2 (1877)
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nicht bloß seinen Besitz zu sichern gegen die schweren Anfechtun-gen, sondern mich durch Ankäufe zu vergrößern. Er besaß dasMajorat des Aeltestcn und Regierers von dem alten Fnmiticn-besitz, die schlesischcn Herzogthümer, die vom Fürsten Kart inMähren nach der Rebellion erworbenen Herrschaften Trübau,Hohenstadt u. s. w., den Coinplex von Schwarzkosteletz, Anrzino-wes und Skworetz, das Erbthcit seiner Mutter aus dem Besitzdes Hauses Boscovitz, wozu noch nach dem Tode des FürstenMaximilian die andere Hälfte kam, nämlich Butschovitz, Poso-ritz, Nowihrad. Zu diesem außerordentlichen Besitz erwarb FürstKarl Eusebius vor allem die für seine anderen Besitzungen sowohl gelegene Herrschaft Lundenbnrg, welche schon früher in?vorübergehenden Besitze des Hauses Liechtenstein gewesen war >).Damals bei Ausbruch des böhmischen Krieges hatte sie Ladis-laus Welcn von Zicrotin gehört, welcher als eines der Häupterdes Anfstandes sie nach der Schlacht an? weißen Berge verlor. Alsconfiscirtcs Staatsgut wurde sie 1628 den Erben des verstorbenenGrafen Ferdinand voi? Meggau für eine Schuldfordernng von196.666 Gulden überlassen. In? Jahre 1636 verkauften aberdiese Erbe??, die Gräfin Esther voi? Oppersdorf, geborne Gräfinvon Meggau, und ihre zwei Schwestern die Herrschaft Lunden-bnrg wiederum. Es gehörten damals zu derselbe?? das SchloßLundenbnrg mit den? Markt, mit Brauhaus, Kirche, Maierhofund Manth, der Markt Altcmnarkt, die Dörfer Rnmpcrsdorf,Bilowitz mit Schlößchen, Maierhof und zwei Kirchen, Neudorf,Nikoltschitz, Kostitz, die Märkte Teinitz mit Schlößchen undMaierhof und Turnitz, die Stadt Kostet, endlich Lust- undObstgärten. Käufer war Jakob Khuei? von Palassy, Graf voi?Lichtenberg, welcher die Herrschaft um 2-16.666 Gulden er-stand. Voi? ihn? übernah??? sie schon zwei Jahre später FürstKarl Eusebius um den Preis von 256.66(1 Gulden -). Da aber

') S. I. Thcil dieses Werkes S. 368.

2) Wolny, II. 2. S. 117; Lüchtens?. Archiv (Rcp. Fol. 183).