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daß dic Doctorcs incincn, cS sci nicht schlechte Anzeigung derPhtisis vorhanden. Ist mir auch weiß Gott sehr leid, laß mirauch sei» Schwachheit nicht weniger als meine eigene angelegensein. Hätte ihn gern, als er schwach von Wien fort, von Comornund dann auch von Ofen wieder zurückgeschickt, hat ihm aberfür ein Spott solches angezogen und sowohl was auszustehenihm getrauet wie ei» anderer". Dann fahrt er fort, auf seineneigenen Zustand übergehend: „Die Enr »nd die Gelegenheit derMedicornm ist schlecht nllhicr. Gott der Allmächtige wolle unserArzt sein und durch seine milde Barmherzigkeit sein billig Zorngegen uns fallen lassen. Dic Medici haben mir gerathen, dasBad zu Prnsa (Brnssa) in Bithynien zu gebrauchen, muß aber,dieweil die jetzige Zeit »nbcgncmlich zu baden, es auch seineWirkung nicht der Zeit hat, des Frühlings erwarten thnn. Willalsdann Gelegenheit ersehen, wie ich an den Ort gelangen möge.Der allmächtige Gott wolle zu diesem Vorhaben seinen Segengeben!" Es folgen dann in diesem Briefe Klagen überdas thcure Leben in Constantinopel, welches Heinrich veranlaßthatte, bedeutende Summen Geldes aufzunehmen, sowie einigeMittheilungen in Bezug auf die Verwaltung seiner Güter, diein Obhut seines Bruders standen.
Am 3. December hatte Heinrich an Kaiser Rudolf, sowieauch an den Erzherzog Matthias geschrieben. Der Kaiser ant-wortete ihm darauf von Prag unterm 31. Januar 1585:„Edler lieber getreuer, Wir haben ans deinem vom 3. Decemberan uns gethanen Schreiben, sowohl auch ans unsers OratorsPauln, Freiherrn von Eytzing Relation deinen widerwärtigenZnstand und Schwachheit zu gnädigstem Mitleiden vernommen,und nit unterlassen, den türkischen Kaiser selbst wie auch denMcssich Bassa unter andern insonderheit zu ersuchen, was zuErholung deiner Gesundheit dienstlich sein möge, und du be-gehren werdest, in demselben dir alle gute Hüls zu erweisen,wie du von gedachtem Oratorn, als dem wir solcher unsererSchreiben Copeien zukommen lassen, mehrers vernehmen wirst.