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Geschenke zu überreichen und ihn ni» Gclcitslcute und sonst un-gesäumte Förderung seiner Reise anzugehen. Angekommen einigeTngrcisen vor Constantinopel, solle der Gesandte dem dortigenkaiserlichen Orator Paul Frciherrn von Eytzing Nachricht geben,in Constantinopel bei ihm einkehren und alle Geschenke nach demVerzeichniß ihm überantworten. Der Orator werde ihn sodannbei dem Sultan, dem Großvczier und den Paschas präscntircn,wie cö der Brauch sei, wonach der Gesandte seine Rückkehr so-bald thnnlich einzurichten habe. Die Geschenke an Kleinodien,die zusammen einen Werth von etwas über 9200 Gulden hatten,bestanden in Kunstwerken von Uhren, Geräthcn und Wnffcn-stücken. Für den Sultan z. B. waren bestimmt ein Uhrwerk in?Werth von 100 Gulden mit der Figur einer Jungfrau darauf,der eiu Einhoru in de?? Schooß springet, eine andere Uhr inForm eines Löwen, der den Rachen aufsperrt und die Augenverdreht, mit einem Manne, der ihn führt, und zwei Affen, dieeinander Pritschen, 113 Gulden Werth; ein silbernes vergoldetesBecken mit dazu gehöriger Kanne, 347 Gulden Werth; zweiähnliche Gegenstände im Werthe voi? 344 Gulden; zwei großeDoppeltrinkgcschirre, jedes von 191 Gulden Werth; eine hohevergoldete Schale, 144 Gulden Werth; ein vergoldeter Becherfür 142 Gulden; zwei hohe silberne Wasserkrüge von italie-nischer Arbeit, jeder 169 Gulden Werth; zwei vergoldete Flaschen,jede im Werthe von etwa 155 Gulden; zwei rundbanchige gol-dene Flasche??, für 148 Gulden jede; endlich eine vergoldete tür-kische Flasche mit gestochener Arbeit in? Werthe von 105 Gulden;alle 16 Stücke zusammengenommen 2624 Gulden Werth. Aehn-lich waren die Geschenke, welche die Paschas und die anderenPersonen, wie z. B. die Dolmetsche, erhielte??, nur geringer anZahl. Außerdem waren auch Geldgeschenke zur Vertheilung be-stimmt, die zusammen eine Summe von 66.000 Thaler oder74.829 Gulden ausmachten. Davon erhielt der Sultan selbst45.000 Thaler, der Großvezicr 7000 Gulden und nach Ver-hältnis; die übrige?? Personen.