Brüdern die so wichtige Herrschaft Steiercck in Ober Oesterreich,die eine Zeit lang der Sitz der älteren Linie des Hauses ge-wesen und aus der Hinterlassenschaft Georgs VI. an die jüngsteLinie gekommen war. Sic war bei der Schätzung von 1551 auf50.555 Pfund Pfennige geschätzt worden. Der Kanfeontract istleider nicht erhalten, doch geht ans einem späteren Vertrage")von 1589 zwischen den damaligen Angehörigen der Familieeinerseits und Wolfgang Jörger andererseits wegen Zahlung derschuldig gebliebenen Summe hervor, daß die Kaufsumme 30.000Gulden rheinisch betrug. Käufer waren die drei Brüder Helm-hart, Wolfgnng und Bernhard Jörger, von denen Hclmhartmit Hartmanns Schwester Judith vermählt war. Erhalten istauch ein Revers der drei Brüder, worin sie der Familie Liech-tenstein das Vorkaufsrecht versprechen, falls einmal sie oder ihreNachkommen Steiereck wieder verkaufen sollten, sowie ein Be-kenntniß Wotfgang Jörger's von: Jahre 1590, daß er die brief-lichen Urkunden über Steiercck von Georg Erasmus von Liechten-stein ausgeliefert erhalten habe ^). Jener Revers datirt von 1581und bezieht sich ans den Verkauf im vorausgegangenen Jahre ^).Im nächsten Jahre 1582 verkaufte Hartmann auch die andereoberöstcrreichische aus Georgs VI. Hinterlassenschaft herrührendeHerrschaft Rcichenstein an Hans von Heiinb, wobei die Kannnerintervenircn mußte, da der Käufer die Lehenstaxe nicht zahlenwollte ').
Hartmann folgte gleich seinein Vater der AugsbnrgischenConfession und, wie es scheint, mit Eifer, dein: er betheiligtesich in vorragender Stellung an den religiösen Angelegenheiten.Aus seinen Gütern waren eine Anzahl evangelischer Pfarrer an-gestellt, die meistens aus Deutschland gekommen waren. So warin den Jahren von 1571 bis 1578 Pfarrer zu Feldsberg Magister
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