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1 (1868)
Entstehung
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483
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waffnctcr Macht gegen die aufs Neue hereingebrochenen mährischenRaubritter und trieb sie über die Gränzcn zurück^). In diesemJahre wurde er auch von Erzherzog Albrecht als Gesandter undUnterhändler an den König Georg nach Prag geschickt 2).

Das unter Vermittlung des Böhmenkönigs zu Wien ge-schlossene Ucbereinkommcn wurde von keiner Seite gehalten unddie Verwirrung war im Lande noch größer denn zuvor. OhneKrieg blieb doch der Kriegszustand, und immer neue Vermittlungentauchten auf. Johanns von Liechtenstein Namen finden wir nuterjenen Fürsten und Herren des Reiches, an welche der Kaiser vonNeustadt aus am l9. April 1463 seinen Gerichtsspruch gegendie Wiener richtete 2), bei denen die Parteien zwischen den: Kaiserund seinem Bruder Albrecht schwankten. Für den 22. Septemberwar ein Landtag nach Tulln zusammengerufen; es scheint aberwenig Hoffnung darauf gesetzt zu sein. Der Kaiser blieb in Neu-stadt, der Erzherzog in Wien und selbst die einflußreichsten Edcl-herren des Landes, unter ihnen Heinrich von Liechtenstein, diePottendorf und Eberstorf, fehlten H. Die Bedingungen, welchedie Anwesenden festsetzten, nahm Albrecht an, während sie derKaiser ausschlug. Einen neuen Tag zu Hadersdorf verbot derKaiser, er kam aber dennoch am 19. December zusammen.Mittlerweile hatte aber der plötzlich am 2. December 1463 er-folgte Tod des Erzherzogs Albrecht der Sache schon eine andereWendung gegeben und namentlich auch die Stellung Heinrichsvon Liechtenstein verändert. Schon am 5. November finden wirin einem Schreiben des Cardinallegaten Torcilleni, der sich sehrum den Frieden bemühte, die Bemerkung, daß Liechtenstein (esist offenbar Heinrich gemeint), Hohenberg, Pottendorf und Eber-storf sich zum Kaiser neigten ch. Dazu überwarf sich Albrecht

') Pez II. 975; Liccht. Archiv B. 51.

2) Wurmbrand 207.

2) Chmel Negg. K. Friedr. IV. 2. Bd. Anhang 121.

4) Pez II. 977.

5) Pontes a. a. O. 358.

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