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1 (1868)
Entstehung
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lcn sei >). In der That machte Wilhelm damals jenen vcrhäng-nißvollen Zug des jungen Königs wider die Türken nach Belgradmit, ans welchem der mächtige Rathgeber des Königs, Ulrichder letzte Graf von Cilli, in der Burg zu Belgrad von Ladis-laus Hunyady ermordet wurde. Das Heer der Kreuzfahrer, dasdraußen vor den Mauern geblieben war, wollte, erzürnt überdiese That, die von den Ungarn besetzte Stadt stürmen und denKönig, den sie bei den Ungarn in Gefahr wähnten, befreien.Dieser aber crmahnte sie selber zum Rückzüge und gab ihnenWilhelm von Liechtenstein zum obersten Befehlshaber mit demAuftrage, das Heer nach Hause zu führen. Das geschah dennauch 2). Mit dem Grafen Ulrich von Cilli scheint Wilhelm auchsonst in Verbindung gestanden zu haben. Wohl veranlaßt durchdie Ausgaben für die Kricgszttge im Dienste des Königs Ladis-laus, hatte er von Ulrich im Jahre 1454 eine Summe von2000 ungarischen Gulden entliehen«).

Im Jahre 1455 hatte Wilhelm mit seinen Vettern Johannund Heinrich von König Ladislaus, als König von Böhmen undMarkgraf von Mähren, die Bestätigung aller der hergebrachtenGnaden und Freiheiten erhalten, wie sie von Ottokar, Wenzelu. s. w. ertheilt worden waren H. In demselben Jahre erhieltWilhelm auch von Ladislaus die Belehnung mit den FestenHerrenbaumgarten, Wilsersdorf und anderen Besitzungen und1457 die Belehnung mit dem halben Gericht zu Hohenau undverschiedenen Gülten daselbst H. Sie selbst, die Vettern Johannund Wilhelm, verliehen 1455 an Martin Fünfkirchen und seineErben die Feste Stitzenhofen, wozu 1458 Wilhelm noch denHof zu Steinabrunn und verschiedenes Andere hinzufügte«). Am

') A. a. O. Regg. 2140 b.

2) Quellen und Forschungen znr vaterl. Geschichte 25.

2) Urk. im Finanzminist.

«) Liech t. Archiv X. 40.

°) A. 26; Notizblatt 1854. 165. Nr. 128.

°) C. 33. 34.

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