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lcne Lehcnshcrrlichkcit in seinem neuen Schlosse Steicrcck ausüben ;den Zehcnt von 22 Häusern in den Pfarreien Schwertbcrg nndNarn verlieh er 144 3 an Wolfgang den Krämer zu Frcistadt >).Als nunmehr liechtensteinische Lehnsträgcr von Schwertbcrg selbsterscheinen die Dedcr. Der ehrbare Knecht Pangraz der Ocdervon Schwertbcrg erscheint noch am 26. Juli 1426 als DienerHartncids von Liechtenstein in dem Vcrknnfsbricfe des BnrgstallsAltenhofen bei Enns an Neinprecht von Wallsce^). Was Doro-thea, Hartncids Gemahlin, betrifft, so geschieht ihrer noch einige-mal urkundliche Erwähnung. Am 18. Decembcr 1411 bestätigteHerzog Albrecht an Wilburg und Dorothea den Satz von Zehn-ten und Gütern zu St. Leonhard, zu Notenstcin, Plasenstcin,des Marktes Mansbach nnd des Landgerichts im Machland, dieKönig Rudolf nnd sein Sohn König Albrecht den Capellen:um 800 Pfund Pfennige versetzt und wozu König Friedrich undsein Bruder Heinrich noch 800 Pfund dazu geschlagen, also zu-sammen 1600 Pfund 2). Ein Nachspiel der Erbschaft datirt nochvom Jahre 1418. Bernhard von Liechtenstein-Murau war einstfür Eberhard von Capellen Bürge geworden, und es scheint dcß-halb ein Anspruch erhoben zu sein. Im genannten Jahre quittirteaber Rudolf von Liechtenstein, Bernhards Vetter, über allen Scha-den, in den Bernhard darüber gerathen, an Dorothea und WilburgH.
Seit dem Tode seines Vetters Heinrich V. (1418) er-scheint Hartncid als der älteste des Hauses; neben ihm bildenseine Neffen Johann IV. und Ulrich, die Söhne Johanns II.,welche noch zu Lebzeiten Heinrichs genannt werden, und Christophund Georg, die Söhne Heinrichs, die Vertretung. Damals scheintsich mehr ein freundschaftliches Verhältnis der liechtensteinischenFamilie mit König Sigmund, dem sie sonst als Anhänger Wen-zels entgegenstanden, gebildet zu haben.
>) Archiv für Kunde österr. Gesch. XVII. 174.
2) A. a. O. 177.
ch Lichnowsky V. Regg. >257.
0 Siecht. Archiv Dd. 22.