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1 (1868)
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ihm angerufen würde; ebenso solle der Bischof ihm, dem Herzog,als seinem rechten Hywn und Vogt getreu und dienstlich sein unddes Vergangenen nicht ferner gedenken; der Bischof solle sodannden Herzog aus dem Banne bringen, ihm und seinen Brüderndas Schloß Persen (Pergine) abtreten mit alle???, was zumSchlosse gehöre und darin sei, wogegen der Herzog ihm dasSchloß Malconsin H zu Trient zurückzugeben und in seine Stadtund Bisthum wieder einzusetzen habe; nachdem dies geschehen,solle der Bischof dem Herzog Friedrich huldigen und schwören,ihm und seinen Brüdern, mit der genannten Feste Malconsin,und mit Riva, Tenno und allen anderen, die zum Gotteshausvon Trient gehören, als eine??? Herrn und Vogt des Gotteshauses.Wenn alles das vollführt und verbrieft, so solle der Herzog demBischöfe das Haus genannt Silfs (Silva) abtrete??. Es folgendann noch Bestimmungen über Geldentschädigungen und anderenebensächliche, wobei es auch heißt, daß der Herzog dem Bischofvon Trient seine Pontificaliep, Jnfuln und Stäbe, und desgleichenseine Gewänder und Bücher wiedergeben solle. Herzog Friedrichhatte nämlich bei seinem Abzüge von Trient alles werthvolleEigenthum Georgs mit sich genommen, seine reichgestickten Prie-stergewänder, seine übrige Kleidung, sein kostbares Tafelgcräthund ähnliche Gegenstände, auch seine Bücher.- Es findet sich dar-über ein Verzeichnis), welches auch vom cultnrgeschichtlichenGeschichtspunkt sehr interessant ist, weil es von den Kunstschätzenund de??? wissenschaftlichen Besitzthmne eines geistlichen Herrenjener Zeit uns einen Begriff gibt.

Beide Theile gingen in der That auf diesen Schiedsspruchein; Georg kehrte in sein Bisthum zurück und der Herzog räumteihm die Festen, die er besetzt gehalten hatte, wieder ein. Beidieser Gelegenheit trafen beide in Riva zusammen, und hier wares, wo Georg nach der Beschuldigung des Herzogs Friedrich

>) Gewöhnlich genannt (lastal äsl buon Oonsi^Iio.2) Abgedruckt bei Brandis 325.