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1 (1868)
Entstehung
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Fürst Alois heißt sein Sippe. Er Hot aus jeder Schlacht

Sick) eine neue Wunde und neuen Ruhm gebracht.

Als noch sein Bruder lebte, sah man sie stets zu zwei'n

Borschreiten vor dem Heere, wie zwcen mordgicr'ge Lcu'n:

Doch der ist jüngst geschieden zum stillen Land hinab;

Ihm kühlt die edle Stirne der Lorbeer und das Grab!

Georg III. Lischos von Trirnt.

Auf die Geschichte Christophs I. lassen wir die Georgs lll.folgen, eines Sohnes Hartneids III. Wir schicken sie der seinerBrüder und Vettern vorauf, weil diesem Georg, der alleinans dein ganzen Hause Liechtenstein-Nikolsbnrg seit Albert vonSt. Petroncll, den? Pfarrer von Guntramsdorf, den geistlichenStand ergriffen hatte, vergönnt war, in den großen Händelnder Welt eine Rolle zu spielen, und seine Geschichte mit denenseiner Verwandten sich nur wenig berührt. Er allein, sagen wir,ergriff den geistlichen Stand, den Stand des Friedens, und dochwar vielleicht kein Mitglied des Hauses unruhiger, kriegerischerals er, keines mehr von den Ereignissen und Schicksalen wechselndnmhergeworfen, gehoben und wieder gestürzt. Seine Geschichtemit der Ausführlichkeit zn erzählen, wie die vorhandenen Ur-kunden und Nachrichten es gestatten und wie sie es vielleicht umihrer selbst willen oder wegen der Begebenheiten und Verhält-nisse, in die sie verflochten ist, verdient, würde uns hier zn weitführen. Statt ein Stück Tiroler Geschichte zu erzählen odereinen Beitrag zur Geschichte dieses Landes, mit dem Georgsvon Liechtenstein Leben verknüpft war, zu liefern, müssen wiruns begnügen in der Hausgeschichte das persönliche Interesse aneinem viel angegriffenen und viel vcrtheidigten, in jedem Fallehöchst bedeutenden Mitglieds des fürstlichen Hauses festzuhalten.

Im liechtensteinischen Archiv erscheint Georg zum erstenMale in dem bereits mehrfach erwähnten und besprochenen Thei-lungsvertrag vom Jahre 1386, sein Wappen vom Jahre 1385