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1 (1868)
Entstehung
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371
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gegenwärtig mit dem Herzog Albrecht von Oesterreich, seinem Sohne,seinen Vettern, Freunden und Helfern hat wegen des Gefäng-nisses und der Beschwernisse, die derselbe Herzog von Oesterreichdes Matthias Brüdern und Vettern, Hans von Liechtenstein undden andern Liechtensteinern angcthan hat; sie geloben ihm auch, ohnesein Wort und Wissen keinerlei Vertrag und Frieden mit den Her-zogen von Oesterreich, ihren Freunden und Helfern einzugehen,zu dem Gleichen hat sich auch Matthias mit allen seinen Verwand-ten zu verpflichten, mit ihrer ganzen Macht, mit allen ihren Schlös-sern, mit allen, die noch in diesem Kriege auf ihre Seite treten.

Es scheint aber nicht, als ob dieses Bündniß irgend wirk-liche Hülfe verschafft, noch wesentlich in den Lauf der Ereignisseeingegriffen habe. Matthias scheint die Waffen gegen den Herzogerhoben zu haben, von dem geführten Kriege wissen wir abernichts. War er wirklich begonnen, so war er auch bald wiederzu Ende, denn schon nach einigen Wochen unterwarfen sich dieLiechtensteiner, ihrer Freiheit, ihrer Güter und damit auch derMittel zum Widerstande beraubt, der ihnen angethanen Gewalt;mit ihnen auch Matthias. Am 6. Februar erklären sie urkundlich:Ich Hans von Liechtenstein von Nicolspurg, Ich Hertl vonLiechtenstein sein Bruder, und ich Matthcis von Liechtensteinihr Vetter bekennen für uns und Oefferlein von Liechtenstein,Hansen und Heinrich Gebrüder von Liechtenstein, und auchHenslein und Hertlein und Jungfrau Margreten von Liechten-stein, meines ehcgenannten Hcrtneids Kinder, die noch nicht znihren Jahren gekommen sind, und für Kathrcine von Liechtenstein,meines ehegenannten Hansen von Liechtenstein Tochter, Rein-prechts von Waltsee Hausfrauum die Ungnade, darin wirgewesen sind gegen den hochgebornen Fürsten, nnsern gnädigenHerren Herzog Albrechten, Herzog Wilhelmen, Herzog Leupoltenund Herzog Albrecht den Jungen, des ehegenannten HerzogsAlbrcchts Sohn, und darnmb sie sich auch unserer Habe undGüter haben unterwnnden", daß sie sich dem unterwerfen, wasHerzog Albrccht der ältere, Burggraf Friedrich von Nürnberg

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