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Steier, und mit ihm Otto von Liechtenstein, sein Pfleger, undPilgrim von Burcheim schwören dem Rudolf von Liechtenstein,Kämmerer in Steier, und seinem Bruder Otto von Liechtensteinund dem Hcrdegcn von Pcttau die Tochter Rudolfs von Liech-tenstein Elspet zu nehmen zu einer Choncn n. s. w. Da nunans dem obigen hervorgeht, daß Otto, der Pfleger der stuben-bergischen Brüder, der Bruder Rudolfs war und es auch derZeitfolge wegen nicht zulässig ist, an Rudolfs I. Söhne zu denken,so muß wohl irgend ein Jrrthnm oder Versehen obwalten.Von einem zweiten Bruder des gleichen Namens Otto wissenwir sonst wenigstens nichts.
Die stubenbergische Erbschaftsangelegenhcit scheint mit demJahre 1333 und Rudolfs Entscheidung abgemacht gewesen zusein; später finden sich noch einige Nachrichten, die daran er-innern. So verkauft Otto von Goldeck, der Sohn Wülfings,was ihm von seinem Vater aus der stubcnbcrgischen Erb-schaft zugesallen war, am 6. Jänner 1340 auf Rath Ottosvon Liechtenstein d. i. noch Ottos III. an die drei Brüdervon Stnbenberg. Mit Otto siegelt auch sein Sohn RudolfOtto ^). Eine zweite Urkunde vom 21. Juni desselben Jahres,in welcher Rudolf von Liechtenstein als Rathgeber erscheint,betrifft das ebenfalls zur Erbschaft gehörige Schloß Gutten-berg2).
Doch wir kehren zu den speziellen Nachrichten über Ru-dolf I. zurück. Verschiedene Nachrichten über denselben lassen ihnals den Erben seines Vaters oder vielmehr seiner Mutter inBezug auf das kuenringische Zwettl erscheinen^). Dieser Ortwar also von der reichen Erbschaft ans den liechtensteinischenAntheil durch Alheidis von Bottendorf gefallen. Im Jahre
h Notizblatt 1859. 133. Nr. 105.
2) A. a. O. Nr. 106. 107.
2) Die banales ^nstrio-OIaravallsnsss sagen, gelegentlich der fol-genden Urkunde, gradezn von ihm: gni tnnc tomporis oivitatsin ^^vst-lensem Imroctitats acliorat. I. 656.