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1 (1868)
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bischöflicher Seite machten dreihundert fränkische Bogenschützendie Eröffnung des Gefechts, sie wurden aber vom Grafen vonOrtcnburg, von Konrad von Auffenstcin und Dietmar vonLiechtenstein in wilde Flucht geworfen. Sodann ging es aufder linken Seite des herzoglichen Heeres, wo diedrei köstlichenSteine Auffenstcin, Liechtenstein und Liebenstcin" standen, vonAnfang an siegreich her; auf der anderen Seite aber hieltBischof Eckbcrt selbst auf das tapferste Stand und HerzogBernhard mußte seine Truppen eine Weile zurückziehen undzu neuem Angriffe ordnen. Dieser gelang endlich und schlugzum völligen Siege um, als der siegreiche Flügel umkehrteund dem Bischof in die Flanke fiel. Dieser selbst mußte sichergeben und wurde als Gefangener nach Schloß Finkcnstcingebracht ^).

Im Jahre 1228 bestätigte Herzog Leopold VI. alsZeuge einer Urkunde Otto's (der genannt wird äoi Gratiaratispmniznsis scelssis acivooatns) für das Kloster Rcin^).Hier findet sich auch Dietmar als Zeuge, aber wie auch inder vorhergenannten Urkunde noch nicht mit dem Namen vonOssenberg, sondern von Liechtenstein. Im Jahre 1232 befandsich Dietmar mit ans der großen Versammlung zu St. Lam-brecht bei Kaiser Friedrich II-, als dieser dort das Fest derStiftsgründung am 9. Juni feierte^). 1238 erhielt er vomAbt Johann von Admont die Verleihung dieser durch Resigna-tion Offo 'S von Teuffenbach erledigten Vogtci H. Ebenfalls nochunter dem Namen von Liechtenstein treffen wir Dietmar 1240in einer Urkunde des Klosters St. Georgen in Nicder-Oestcr-rcich, welche ein Abkommen der Wittwe Konrads von Haus-

') Valvas or, IV. 293.

2) Meillcr, Regg. 144, 239.

2) Muchar, V. 127; Meiller Regg. zur Gesch. der sulzburgischenErzl'ischöfc 2S8. 401.

h Mciller, Regg. zur Geschichte der salzb. Erzbischöfe '271. 460.