— 127 —
leiten mit dem genannten Kloster übcr das Patronatsrcchtvon Hauslcitcn nnd Rendcnich enthält >), nnd ebenso noch mitUlrich am 25. Angnst zn Judcnbnrg, und am 13. Octobcrmit Heinrich von Liechtenstein zu Tricbcnsce, als Herzog Friedrichdem Kloster Neichcrsberg die Mauthfrcihcit bestätigte ^). 1241zeugt Dietmar an der Spitze der Ministerialen in Fricdrich'sdes Streitbaren Gabbrief für St. Pölten^). Erst 1243 erscheinter zum ersten Male unter dem Namen Ossenberg zu Fricsachin einer Verfügung Herzog Friedrichs für das Kloster St.Lambrecht^); ein paar Jahre darauf freilich wieder als Liech-tensteiner in einer Urkunde zn Scckau. In dieser nämlichbekennt er sich dem Probsten Nikolaus und dem Kapitel vonSeckau als Schuldner einer Summe von 10 Mark WienerGewicht für ein Pferd, welches er von ihnen erhalten habe;obendrein schulde er ihnen noch zehn Mark Fricsacher Denare,wofür er ihnen seinen Maierhof in Schöncnberg verpfändet ^).Wahrscheinlich rüstete er für den Feldzug Friedrichs gegen dieUngarn, in welchem der Herzog fiel. Wir ersehen zugleich aus
st Archiv für Kunde österr. Geschichtsquellen IX. 293. (Urkundendes KanonikatS von St. Georg).
st Mciller, Regg. 164. 70.st Hormahr, a. a. O. 19.
st Meiller, Negg. 176, 124. „Dirlaus cle Dielitenstsin et Diet-marus tls Dtkenlz ereil tratres mlnistsrioles".
st Hormahr, a. a. O. 20. Die Urkunde lautet: DZa Dietmar»»äs Dieolltenstein prolitsor teuere presentium Nomine dl^oolao pre-posito Lseeovisusi st Dapltuio, pro guoclain «quo, HUSIN alz eis reeepi,lVr^enti tlsesm Narearum snil lvienneiisi pontiere ms tlsliere. Dt i^itureis super solntione liususmocU peeuuie sscuritas et eautio pleno, tint,eitlem prsposito et Dapitlllo Duriam ineam villioalem sitam in kellönen-Iisreli, pro sallsm peeunia olzli^avr, nt eantlsm ao usus seelssie snsteuere Nedeant, tlouee ipsis summa memorats pseunie, per me iuts-Zralitsr tusrit psrsoluta et super lies tlstli eis Ineviilsns testimouiumet eautslam pressntsm littsram si^illi msi muniming roboratnm. ltotunrin lluilonliureli ltiino ikomini dlilesima Duoentesima XD. sextv, Xl'lll.Kalsnclas Uauuarii. Der Urkunde ist das Siegel der stcirischen Liechtensteinerangehängt. Vgl. Karajan, a. a. O. 663.