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Der eine Znsatz vermehrt die Zahl der Zeugen, indemHormayr hinzufügt „Usinrians st Ullrions eis Dieli-tonstsin" und „NaZistor Dsnsiolckns zirotoiiotariiis iiostor;"der andere bezieht sich auf die Datirung der Urkunde, fürwelche Wurmbrand einfach „data in giebt, während
Hormayr das erste Mal „in czastris a,s>nck drucken
läßt, das andere Mal aber „in caskris eontra, Dartaros nxnckIxlotzonlc". Daß dieser zweite Zusatz der Geschichte wider-spricht und als ein eigenmächtiges Fabrieat Hormayr's, wozuer seine Gründe hatte, betrachtet werden muß, hat schon Meillcrzur Genüge nachgewiesen,') und ebenso auch die Unwahrschein-lichkeit des Zusatzes „Na-Aister Dsupoicius pmotonotariusnostsr."
Unter solchen Umständen kann auch aus dem anderenZusatz „Usinriens st Uilrierw eis Diolltanstsin" keinerleiSchlußfolgerung gezogen werden; der Verdacht, der in demeinen Fall fast zur Gewißheit erhoben ist, macht auch denandern haltlos und läßt ihn ebenfalls als eine Erfindung er-scheinen, wodurch der Herausgeber für seine früher ausgespro-chene Behauptung, daß Heinrich und Ulrich Brüder seien, eineGrundlage schaffen wollte. Den weiteren Zusatz „krntr<zs"wagte er nicht, weil er vermuthen konnte, daß man im Standewar, das Gegentheil nachzuweisen; damit wären denn alle seineZnsätze als Fälschungen offenbart worden.
Denn in der That weisen nicht nur „alle Umstände zu-sammengenommen" auf das Gegentheil hin, sondern die Ur-kunden, in welchen Heinrich mit einem oder den beiden anderen
') A. c>. O.
y Die Vcrnmthung falscher Zusätze ist seitdem durch das Wie-derauffindeu des Originals im Wurmbrand'schen Archiv zu Steiersbergdurch Anton Rechenmacher zur Gewißheit erhoben. Das Original enthältnichts von den Liechtensteinern und ist außerdem dackrt: in Vlodit^ inUngarin..., und zwar vom Jahr 1236. Archiv für österr. Geschichte XXXV.243 ff.