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1 (1868)
Entstehung
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Der eine Znsatz vermehrt die Zahl der Zeugen, indemHormayr hinzufügtUsinrians st Ullrions eis Dieli-tonstsin" undNaZistor Dsnsiolckns zirotoiiotariiis iiostor;"der andere bezieht sich auf die Datirung der Urkunde, fürwelche Wurmbrand einfachdata in giebt, während

Hormayr das erste Malin czastris a,s>nck drucken

läßt, das andere Mal aberin caskris eontra, Dartaros nxnckIxlotzonlc". Daß dieser zweite Zusatz der Geschichte wider-spricht und als ein eigenmächtiges Fabrieat Hormayr's, wozuer seine Gründe hatte, betrachtet werden muß, hat schon Meillcrzur Genüge nachgewiesen,') und ebenso auch die Unwahrschein-lichkeit des ZusatzesNa-Aister Dsupoicius pmotonotariusnostsr."

Unter solchen Umständen kann auch aus dem anderenZusatzUsinriens st Uilrierw eis Diolltanstsin" keinerleiSchlußfolgerung gezogen werden; der Verdacht, der in demeinen Fall fast zur Gewißheit erhoben ist, macht auch denandern haltlos und läßt ihn ebenfalls als eine Erfindung er-scheinen, wodurch der Herausgeber für seine früher ausgespro-chene Behauptung, daß Heinrich und Ulrich Brüder seien, eineGrundlage schaffen wollte. Den weiteren Zusatzkrntr<zs"wagte er nicht, weil er vermuthen konnte, daß man im Standewar, das Gegentheil nachzuweisen; damit wären denn alle seineZnsätze als Fälschungen offenbart worden.

Denn in der That weisen nicht nuralle Umstände zu-sammengenommen" auf das Gegentheil hin, sondern die Ur-kunden, in welchen Heinrich mit einem oder den beiden anderen

') A. c>. O.

y Die Vcrnmthung falscher Zusätze ist seitdem durch das Wie-derauffindeu des Originals im Wurmbrand'schen Archiv zu Steiersbergdurch Anton Rechenmacher zur Gewißheit erhoben. Das Original enthältnichts von den Liechtensteinern und ist außerdem dackrt: in Vlodit^ inUngarin..., und zwar vom Jahr 1236. Archiv für österr. Geschichte XXXV.243 ff.