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1 (1868)
Entstehung
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zweier, von nun nn (im bisher nngetheiltcn Hnuse) ge-theiltcr Linien", Ulrich als Fortsetze!' der stcirischcn Stamm-linic von Liechtenstcin-Mnrau, Heinrich als Begründer derösterreichischen Linie, die sich von ihm an von Nikolsburgnannte.

Das ist richtig, wie bereits erwähnt, daß Heinrich nndUlrich die geschichtlichen Stammväter beider Häuser sind, dafüraber, daß sie Brüder waren, ist Hormayr den Beweisschuldig geblieben. Wir sind in dem angeführten Aufsatzlediglich auf dasAlle Umstände zusammengenommen" hin-gewiesen. Erst einige Jahre später bot sich Hormahr eineUrkunde dar, mit welcher er eine Art von Stütze für seineBehauptung schaffen konnte.

Im Jahr 1827 druckte er in einer Recension von Rau-mcr's Hohenstaufen/) wie er sagt, zum ersten Mal dieseUrkunde ab, in welcher Herzog Friedrich II. an Konrad I. vonHindberg dasolkieinm ourasras" als Lehen verleiht. Er wie-derholte den Abdruck 1842 in seinerGoldenen Chronik vonHohen-Schwangau", 2) ohne das eine wie das andere Malanzugeben, wo er die Urkunde gefunden habe. Nun hatteaber bereits mehr denn hundert Jahre früher Graf Wurm-brand dieselbe in seinen Collectaneei/) mitgetheilt aus demnunmehr, wie es scheint, verschollenen Rogendorf'schen Archiv.Schwerlich hat sie Hormayr einer andern Quelle entnommenals den Wurmbrand'schen Collectaneen. Dennoch weicht seinText von dem Wurmbrand'schen ab, indem er außerdem, daßer ein paar Zeugen wegläßt, noch zwei Zusätze giebt, die nochdazu in seinem eigenen ersten und zweiten Abdruck ungleichlauten.

h Wiener Jahrbücher der Literatur, 1827, Bd. XI,. 115.

2) Abth. II, 69. Nr. 6.

S) S. 277.

0 Meillvr, die Herren von Hindbera, in Denkschr. der Akad.Bd. VIII., 64 ff.