Druckschrift 
3 (1882)
Entstehung
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Fürsten Aloys neben den commandircnden Generalen und demChef des Gcncral-Quarticrmcistcrstabcs Radetzky, als derer,welche sich durch ihr einsichtsvolles Benehmen, durch ihre un-crmüdcte Thätigkcit und ausgezeichnete Tapferkeit vorzüglicheAnsprüche auf die Dankbarkeit des Vaterlandes erworben haben').

Das Jahr 1813 sollte nicht schließen, ohne dem FürstenAloys neue Lorbeeren gebracht zu haben. Es ist bereits in derGeschichte des Fürsten Moriz des Gefechtes bei Hochheim amMain am 9. November gedacht worden. Nach dem Rückzügeüber den Rhein suchten die Franzosen den Ort als eine ArtVorschutz vor Mainz zu behaupten und befestigten daher dieHöhen von Hochhcim und das Dorf Kosthcim. Man wollteihnen keine Zeit dazu lassen, und so erhielt der FeldzcugmcisterGyulay den Befehl, sie von hier zu vertreiben und in das dies-seitige Fort Cassel hineinzuwerfen. Es war das Corps des Ge-nerals Bertrand, welches die Position vcrthcidigte. Der Angriffsollte in vier Colonncn vor sich gehen, deren erste Gyulay selbstbefehligte, die dritte aber, welche auf der Straße von Wiesbadenheranrückte, unter den Befehlen des Fürsten Aloys stand. Währenddie erste Colonne im Sturm gegen Hochhcim vorrückte, den Ortzu nehmen, hatte der Fürst die aus Cassel hervorbrechendenFranzosen abzuwehren. So geschah es; die feindliche Hülfs-colonnc kam hervor gegen das Plateau des Häuserhofes, wo dieStellung des Fürsten war. Er ließ ein Bataillon vorrücken, demFeinde in der wichtigen Besetzung des Lnndwehrgrabens von derErbcnhcimcr Warte her zuvorzukommen. Zugleich mußte einezwölfpfündigc Positionsbatteric diesseits des Grabens thcils gegendiese feindliche Linie, thcils gegen die auf der Höhe, welche Casselund die Fläche des Häuserhofes beherrscht, oberhalb der Donncr-mühle befindliche Rcdoutc vorfahren. Um das Feuer jener Re-doute durch ein Kreuzfeuer desto schneller zum Schweigen zu

y Relation der Schlachten bei Leipzig am 10. und 18. October 1813.Wien 1813. 15, 19, 20, 30.