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3 (1882)
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derselben Nacht dem Fürsten für seine Tapferkeit einen goldenen,mit Brillanten verzierten Degen >),

In der Schlacht bei Leipzig gehörte der Fürst Aloys zumzweiten Armcecorps, welches unter dem Befehle des Generalsder Cnvallerie Grasen Mcrveldt stand. Die Aufgabe dieses Corps,welches vom Reservccorps des Prinzen von Hessen-Homburgunterstützt wurde, war am 16. October, über die Pleißcbrückegegen Connewitz und weiter über diesen Ort hinaus gegen Leipzigvorzudringen. Da aber die Stellung des Feindes hier unbe-zwinglich schien, so sollte Mcrveldt hier nur Scheinangriffemachen, dagegen bei Dölitz den Ucbergang der Pleiße in dierechte Flanke des Feindes erzwingen. Fürst Aloys hatte denStand bei Dölitz und versuchte Brücken zu schlagen, was derFeind hartnäckig zu verhindern bemüht war. Die Brücken warenfertig (5 Uhr Nachmittags) und der commandircndc GeneralMcrveldt ging selbst mit dem ersten Bataillon hinüber, aberdas Pferd wurde ihm erschossen, er stürzte und wurde gefangengenommen. Den Oberbefehl übernahm nun Fürst Aloys. ImVerein mit der Division Bianchi warf er den Feind, der, denFall des Generals benützend, mit größter Heftigkeit gegen dieBrücke vordrang, völlig in seine Stellung zurück. Am zweitenSchlachttage, dem 18. October, stand er jenseits der Pleiße, be-theiligt an der Aufgabe des linken Flügels, über Dölitz undLößnig gegen das Centrum der Franzosen vorzudringen. DerAngriff des Fürsten richtete sich gegen einen Wald zwischenLößnig und Dölitz, den er nahm und trotz aller Anstrengungender Feinde behauptete, während gleichzeitig die Dörfer Lößnigund Dölitz erobert wurden. Um die Wiedererwerbung dieser fürdie Franzosen überaus wichtigen Position entwickelten sich hierdie heftigsten Kämpfe des Tages. Die Behauptung von Seiteder Verbündeten brachte an dieser Stelle bis zum Abend dieEntscheidung des Tages. Der officielle Bericht gedenkt des