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bringen, ließ der Fürst noch eine Brigadcbattcrie vorrücken, mitwelcher Artillcricmnjor Schranbcck so schnell und richtig ricochcttirtc,daß der Feind, nachdem ihm drei Munitionskarren aufgeflogenwaren, die Schanze nach kurzem Widerstand räumte. Mit diesemAugenblicke traf die Wegnahme Hochhcims zusammen. Diefeindliche Truppcnlinic von Cassel wich jetzt eilig zurück. Denfliehenden Feind noch mehr zu bedrängen, ließ Fürst AloysLiechtenstein seine Truppen bis in den NichtPunkt jener vcr-schanzten Höhen jenseits Hochhcim vorrücken; die Artillerie folgteund besetzte jene durch ihre Wirkung verlassene Rcdoutc. IhrFeuer erschwerte den Rückzug dcS Feindes. Seine Flucht durchdie Gebüsche zwischen Kosthcim und Cassel war so eilig, daß diedritte Colonne ihn nur mit ihren Vortruppen erreichen undihm Abbruch thun konnte >)."
In dem Feldzug des Jahres 1814 führte Fürst Aloysden Oberbefehl über das zweite ArmcccorpS der großen ver-bündeten Armee, mit welchem er durch Baden und die Schweizrückte und in Frankreich eindrang. Das zweite Corps zählte14,606 Mann. Am 20. Dcccmbcr 1813 stand er hinter Lörrach,am 21. gewann er bei Basel das linke Rhcinufcr, dann gingder Marsch über Licstal, Balstal, Solothurn, Bern, Aarbcrg,Ncufchätcl. Den 28. erschien er bei Mortenu vor der FestungBcsantzvn, die man starker besetzt und befestigt fand, als manerwartet hatte. Fürst Aloys mußte daher mit seinem Armee-korps zur Belagerung dieser Festung zurückbleiben. Dies hieltihn ab, an den Schlachten auf dem Boden Frankreichs, sowiean der Einnahme von Paris thcilzunchmen. Es ging ihm ähn-lich wie seinem Bruder Moriz, dem mit seiner leichten Divisionebenfalls die Aufgaben neben den großen Operationen gestelltwurden. Während Fürst Aloys Stadt und Festung blokirtc,hatte er sich durch entsendete Abthcilungcn herandrängender
0 Relation über die Einnahme des verschanzten Postens von Hoch-Heim am Mai». Wien 1814. S7.