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dem Wortlaute dcS Rcscripts eine Anerkennung seiner Verdienstesein. Die ihm als solchem bestimmte Gage von 6000 Guldenund 6000 Gulden Tafelgeldcrn widmete er über dem MilitärInvaliden-Institut als Geschenk. Im Jahre 1808, am 21. Sep-tember, erfolgte dann noch seine Ernennung zum General derCavallcric.
Als der Krieg des JahrcS 1809 ausbrach, lag der FürstJohann wiederum krank im Bett. Ihn fesselte ein schmerz-haftes Podagra, welches ihm das viele Bivouakircn in denFcldzügcn verursacht hatte. Er aber achtete dessen nicht, dader Ruf erging, erhob sich und bcthciligte sich mit aller Energieund Lebhaftigkeit an den Rüstungen und Vorbereitungen. Dannübernahm er das Commando des Grenadier- und Cavnllcric-Rcscrvccorps. In den ersten Tagen des April befand er sichschon zu Linz an der Spitze desselben und rückte mit ihm gegenNcgcnSburg vor, um sich noch an den ersten Ereignissen deöFcldzugcö in Bayern zu bethciligen. An demselben Tage, anwelchem der Erzherzog Karl an der Spitze der Hauptarmeedie nicht glückliche Schlacht von Abensberg schlug, am 20. April,gelang dem Fürsten die rasche Einnahme von Regensburg fastim Angesicht der siegreich vorrückenden französischen Armee.General Klenau, der am linken Ufer der Donau bei Hof vorder Stadt stand, hatte den französischen Commandanten, der2000 Mann in derselben befehligte, bereits zweimal vergebenszur Uebcrgabe aufgefordert. Da erschien der Fürst mit seinemCorps auf dem rechten Ufer und sendete sofort einen Parlamentärhinein, mit der Drohung, die Stadt zu erstürmen, wenn sie sichnicht ergäbe. Seinen Worten Nachdruck zu geben, ließ er sogleich vier Bataillone Infanterie und eine sechsstündige Fcld-bnttcrie vorrücken. Auf diese Aufforderung fragte der Com-Mandant, ob der General derselbe Fürst Liechtenstein sei, welcherin Italien (1799) die Cavallcric befehligt habe. Als ihm derösterreichische Offizier diese Frage bejahte, erwiderte der Fran-zose: „Der droht nicht umsonst, er hält Wort." So übergab