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heit einer äußerst beschwerlichen Dienstleistung unterzogen haben,durch ihr vortreffliches Benehmen an der Spitze eines Truppcn-corps, für dessen Organisirnng Sie in der Eile, mit welcher esgeschehen mußte, und unter dem Drange widriger Umstände allesMögliche thatcn, durch Ihren in den Tagen der Gefahr be-wiesenen Hcldcnmuth, durch die so lebhaft geäußerte Liebe fürIhr Vaterland und Beflissenheit, demselben in jeder Beziehungnützlich zu sein, haben Sic die wcrkthätigsten Beweise gegeben,daß Sie ein würdiger Abkömmling eines Hauses sind, welchesso viele ausgezeichnete Männer hervorgebracht, dem Staate zuallen Zeiten sehr wichtige Dienste geleistet hat und Mir daherstets achtnngöwcrth war.
„Empfangen Sie den Orden des goldenen Vließes, den IchIhnen andnrch verleihe, als ein wohlverdientes Merkmal MeinerErkenntlichkeit und Meiner besonderen Achtung für Sie, undseien Sic versichert, daß, sowie Ich auf Ihre Anhänglichkeitan Meine Person und auf Ihren regen Eifer für das Wohldes Staates unter allen Umständen mit Zuversicht rechne, Ichauch die sich wciters darbietenden Gelegenheiten, Ihre vorzüglichenVerdienste zu belohnen, mit Vergnügen benutzen werde.
Wien, den 12. Hornung 1806. Franz." ')
Aber das Unglück des Landes und die Aufopferung desFürsten sollten noch nicht zu Ende sein. Der Sitte seines Hausesgemäß, da ihm als Chef nun die Verwaltung der großen Be-sitzungen hinlänglich zu thnn gab, hätte er nun aus dem Militär-dienste scheiden sollen. Er aber blieb nicht nur nominell, sondernim activcn Dienste und war bereit, als neue Gefahren ihnwiederum ins Feld riefen. Einstweilen (18. Dccember 1806) wurdeer eommandirender General in Oesterreich ob und unter derErms und Commandant von Wien. Es sollte auch das nach
-) Liechtcnst. Archiv X. 174.