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Er hat sich neuerdings auf eine vorzügliche Art aus-gezeichnet. Nur ihm hat man es zn verdanken, daß die Sachenicht ganz unglücklich ausgefallen und nicht alles verloren ist;ich erkenne recht sehr sein Verdienst und die Opfer, die er mirbringt; ich möchte ihm gerne bei jeder Gelegenheit meine Achtungund meine Zufriedenheit bezeigen h."
Nach der Schlacht übernahm der Fürst den Befehl überdas ArmcccorpS, welches Kolowrnt in der Schlacht so unglück-lich geführt hatte. Es war das Rcscrvccorps, k3 Bataillone,22 Schwadronen stark. Der Rückzug ging nach Salzburg, derFürst zog mit seinem Corps über Hohenwart, Traunstein nachLaufen. In dieser Gegend bei Bcrghcim hatte er ein Tressenmit dem heftig nachdringenden General Leconrbc zn bestehen.Am 14. Dcccmbcr um 2 Uhr Nachmittags stießen die Franzosenauf seinen Vortrab. Der Fürst wich nach mehrstündigem Gefechtin die Hauptstcllung von Bcrghcim, wo er alle Angriffe abwiesund, bis zum nächsten Morgen stehen bleibend, den ferneren Rück-zug der Armee deckte^). Das war seine letzte That in diesemunglücklichen Fcldzuge. Der Erzherzog Johann schickte ihn nachWien, dem Kaiser über den Zustand der Armee Bericht zu er-statten. Erzherzog Karl erhielt aufs Nene den Oberbefehl, fandaber die Armee in einem Zustande, daß ihm nichts übrig blieb,als den Waffenstillstand zu Steher abzuschließen. Den Fürstenbelohnte das Großkrcuz des Marin Thcrcsicnordens durch Cnpitcl-bcschlnß vom 19. August 1801.
Oesterreich hatte einige Jahre Ruhe und so auch der FürstJohann. Dennoch erholte er sich schwer von dein langen, unauf-hörlichen Kriegslebcn und seinen Folgen. Als der neue so un-glückliche Krieg des JahrcS 1805 ausbrach und alsbald mit derCnpitulntion von Ulm seinen verhängnißvollc» Anfang nahm,lag der Fürst krank zn FeldSberg, welches nach dem Tode seines
h Nidker, a. a. O. 03.h Geschichte der Kriege in Europa VI. 216.
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