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3 (1882)
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dm wesentlichsten Vorthcil errungen, wo die größte Gefahrgedroht, die schnellste Hülfe geschafft und durch vier unter ihn, er-schossene Pferde nicht gehindert worden, Schrecken und Sieg überden Feind zu verbreiten/' Auch die zeitgenössischen Blätter sindseines Lobes voll. So erzählt dieHamburger Zeitung" vom19. Juli insbesondere von dem Lob und Dank, den er vomFeldmarschall Suwarow, der ihn bis dahin nicht gekannt undihn zu sehen verlangt hatte, persönlich empfangen. Ein Offizierdes Regiments Lvbkvwitz, der also die Hnuptaffairc mitgemacht,spricht es geradezu aus, daß durch den entscheidenden Angriff desFürsten Liechtenstein an der Spitze dieses Regiments derselbe derRetter des Heeres geworden sei und das Schicksal der Lombardeientschieden habe. In der Armee ertönte sein Ruhm aus jedemMunde; man pries ebensowohl seine Tapferkeit als seinen Scharf-blick, die entscheidende Minute im Fluge zu ergreifen. Daß erselber unvcrwundct geblieben, galt wie eine Art von Wunder. Alser wenige Tage nach der Schlacht das Patent als Fcldmarschall-Lieutenant erhielt, meinte der alte Suwarow, man hätte dasWort Lieutenant wegstreichen sollen. Melas, der fühlte, wie vieler dem Fürsten schuldig sei, übertrug ihm nun den Oberbefehlüber die- ganze Reiterei').

Der fernere Feldzug dieses Jahres bis zum Ende desselbengab dem Fürsten Johann noch Vielsache Gelegenheit zu Kampfund Auszeichnung. Er nahm Theil an der blutigen Schlacht beiNovi am 16. August, welche wiederum Russen und Oesterreichervereint über die Franzosen unter Joubert und Morcau ge-wannen. An der Spitze von 22 Bataillonen und 12 Escadroneneroberte er am 24. September Pigncrol^). Am 31. Octobcrkämpfte er mit in der Schlacht an der Stura und ebenso inden Gefechten vom 3. bis zum 5. September, welche alle sieg-reich für die Ocsterreicher ausfielen, und am 13. verdrängte er

') Nidker, a. a. O. öl ff.0 Kriege in Europci V. 280.