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3 (1882)
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Die Franzosen waren gezwungen, sich mit großen Verlustenzurückzuziehen. Des Fürsten erfolgreiche und in den GcschichtSwerken anerkannte Bcthciligung wird von anderer Seite so gcschildert:Als am 2. Tage 18. Juni daS Corps desFcldmarschnll-Licutcnnnts Ott, von feindlicher Ncbcrmacht hartgedrängt, sich zum Thcil in Unordnung durch daS meist seichteFlußbett der Trebbin zurückzog, waren die Russen noch im Ammarschc begriffen, und das Aufrollen der ganzen Masse in einen ver-worrenen Knäuel schien unvermeidlich. Da gewahrte des FürstenAdlerauge, daß ein Thcil der Geworfenen sich durch die Wein-gärten in die rechte Flanke der hitzig verfolgenden Palen unterDombrowsky bewegte. Schnell eilte er dahin, verwandelte denZufall in eine wirkliche Flankenbewegung, hielt dadurch die Ver-folgenden auf und verschaffte den Russen unter Suwarow Zeit,in die Schlachtlinic einzurücken und den Feind über die Trebbinzurückzuwerfen. Am entscheidenden 19. Juni wagte Macdonnldnach bereits eingebrochener Nacht nach einen verzweifelten Angriff,indem seine ganze Cavallcrie, in Masse formirt, vom rechtenTrebbiaufer ansprengte und große Jnsanteriemassen ihr im vollenLaufe folgten. Da setzte sich Liechtenstein an die Spitze vonLobkowitz-Chevauxlegers, einigen Zügen Blankenstein-Husaren unddes Grenadierbataillons Wouvermans unter Hauptmann Olivierund warf die Franzosen in der buntesten Unordnung mit großemVerluste zurück. So wie bei Würzburg der Erzherzog Karl, soumarmte ihn hier Suwarow der bekanntlich am Morgendieses Bluttages, am Siege verzweifelnd, sich beim nächsten Baumein Grab ausgraben ließ und sich lebendig zu begraben drohte,wenn nicht seine Kosaken den Sieg erringen würden vomkleinen Kosakenpferde herab, im Hemde, mit herabhängendenStrümpfen und offener Hnkskrausc, statt des Marschallstabcs denKnntschu in der HanlO)." Der Obergeneral Melas sagt inseinem Berichte,daß der Fürst durch Klugheit und Tapferkeit

I) Hirtenfeld, a. a. O.Falle, Liechtenstein. III. Bd.

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