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Der Erfolg war so bedeutend, daß Jourdan die Schlacht fürverloren gab und sich mit der ganzen Armee zurückzog. DerErzherzog Karl selbst betrachtet diese Schlacht als eine derseltenen, wobei die Reiterei völlig die Entscheidung gab, undzwar läßt er insbesondere dabei dem Fürsten Johann die Ehre.„Der Fürst Liechtenstein," sagte er >), „an der Spitze der leichtenCavallcric und unterstützt dnrch ein Regiment Kürassiere, warfsich zwischen Eucrfcld und dem Meierhof von Seligenstadt indie linke Flanke des Feindes. Dieses Manocuvre gelang; diefranzösische Cavallcric, noch unbewegt, wurde über den Haufengeworfen." Der Erzherzog, so wird erzählt, umarmte den Fürstenauf dem Schlachtfcldc und sendete ihm dann (vorgreifend demKnpitelbeschluß), durch seinen Vetter Fürst Moriz das Com-mandeurkreuz des Maria Thcrcsicnordens. Jourdan zog sich mitseiner Armee an die Lahn zurück, verfolgt vom Fürsten Johannund seinen Reitern 2), sowie vom General Elsnitz, welchenbeiden der Erzherzog die Verfolgung übertragen hatte. Beidebestanden tägliche Gefechte mit der Arricrcgarde des Feindes 2).Der Fürst zog über Framersbach auf der linken Flanke undverhinderte durch sein rasches Vordringen und Ausfangen allerBriefe und Couriere, daß Moreau von den Unfällen Jourdan'sNachricht erhielt.
Der Feldzng zog sich in den Winter hinein. Im Anfangdes Jahres 1797 gelang es noch dem Fürsten, ein Regimentfeindlicher Reiter bei Rastadt zu Grunde zu richten^). Aberwie der Erzherzog Karl, so kehrte auch er in die Heimat zurück,welche von dem aus Italien heraufdringenden Napoleon Bona-parte bedroht war. Kaiser Franz rief sein Volk zur Landes-vertheidigüng auf, Freiwillige strömten herbei, und der Fürst
st ?rinoipes <ts Strategie III. 117; vergl. über diese SchlachtKausler, Atlas der Schlachten 233.
st Sein Corps bestand aus fünf Bataillonen und sechzehn Schwadronen,st Erzherzog Karl a. a. O. 134.st Hormayr, a. a. O. 82.