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3 (1882)
Entstehung
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der Dämmerung auf Rccognoscirung. Plötzlich befand er sicham Saume eines Waldes dicht vor einem feindlichen Reiter-regiment. Schnell befahl er der Ordonnanz, den weißen Mantelwegzuwerfen, und da er selber einen blauen goldgestickten Manteltrug, so kam er auf den Gedanken, daß die feindlichen Reiter,welche ihn bemerkt hatten und unbehelligt ließen, ihn für einen fran-zösischen General halten mußten. Diese Idee zu seiner Rettungbenutzend, rief er in französischer Sprache den feindlichen Oberstherbei. Dieser kam heran, salutirend mit gesenktem Degen. DerFürst entriß ihm schnell seinen Degen, packte den Zügel desPferdes, ließ die andere Seite desselben von der Ordonnanzergreifen, und mit dem Worte:Sic sind mein Gefangener,"sprengte er rasch davon und brachte den französischen Oberstenals gefangen zu den Seinen. Die That war geschehen, bevordie Leute des Obersten wußten, was sich ereignet hatte Z.Noch im Laufe dieses Feldzuges von 1794 am 12, Juni warder Fürst zum Generalmajor ernannt worden.

Das Jahr 1795, in welchem Clerfayt die Oesterreicheram Rheine siegreich führte, läßt uns ohne Nachricht über unfernHelden. Im Jahre 1796 aber erwarb er sich neue Lorbeerenim deutschen Feldzuge des Erzherzogs Karl, der diesen Feldherrnselbst mit so großem Ruhme bedeckte. Der Erzherzog hatte gegenzwei Armeen zugleich zu kämpfen: gegen die nördliche unter Jour-dan und die südliche unter Morcau. Bald gegen die eine, danngegen die andere sich wendend, welchen es anfangs gelungenwar, bis nach Bayern und Franken einzudringen, schlug er einenach der anderen in vielen Gefechten und Schlachten und triebendlich beide über den Rhein zurück. Der Fürst Johann nahminsbesondere an den siegreichen Kämpfen in Franken währendder Tage gegen Ende August und im Anfang September denlebhaftesten Anthcil. An der Spitze seines kleinen Corps war erunermüdet, den Feind zu beunruhigen, ihn zu überfallen, ihm

y Hormayr, Hirtenfeld a. a. O.

Falke, Liechtenstein. III. Bd.