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in den Rücken zu kommen und in jeder Weise Abbruch zu thun.Der Oberbefehlshaber Erzherzog Karl selber hat das in aus-gezeichneter Weise anerkannt, sowohl damals öffentlich, alsauch später in seinen Schriften >). Ein glücklicher Zufall hatauch Einiges von des Fürsten Briefen an seine Mutter ausdieser Zeit zum Abdruck gebracht. Nur dadurch sind diese Briefeerhalten worden 2). Sonst sind alle von ihm aus der Kricgs-zcit bedauerlicher Weise vernichtet worden. Die abgedrucktenProben, welche ebenso frisch und lebendig wie wahr und bescheidensind, lassen den Verlust aufs Höchste bedauern.
Der erste Brief datirt vom 4. August 1796 von den Vor-posten von Wallcrstcin. Der Erzherzog stand damals noch gegendie Armee Morcau's im Felde. „Seit ich Ihnen nicht geschrieben,war ich in beständiger Bewegung, und dieses perpetuum ino-Mio, das man seit so vielen Jahrhunderten vergebens sucht, hatsich an nur gefunden. Des Nachts mnrschircn, an Ort undStelle gelangen und sich dann den ganzen Tag schlagen, ist, imstrengsten Sinne genommen, meine tägliche Beschäftigung, beson-ders seit dem 27. Juli, seit welchem Tage ich den General Desaixmit 12,000 bis 15,000 Mann gegen mich habe. Man hält ihnallgemein für einen der thätigsten. Generale, der kaum sechsund-zwanzig Jahre alt und ausnehmend schön ist. Seine Vedettensind immer hundert Schritte von den meinigen. Ihnen umständ-lich von den verschiedenen Gefechten, die ich mit ihm schon be-standen und in welcher keiner den Kürzeren zog, Nachricht zugeben, wäre viel zu lang. Das von gestern Abend war abereines der lebhaftesten. Ich war ganz vom Schlafe überwältigt,dem ich seit vier Tagen nicht eine Viertelstunde geschenkt hatte;denn man kann sich keinen Begriff machen, was ein Corps vonfast l 0,000 Mann in einer Ausdehnung von fünf Stunden zudenken und zu thun gibt, ungerechnet die Bewegungen des Feindes
>) Grundsätze der Strategie, III. Bd.
2) Ridler, Oestcrr. Archiv 1833 (III. Jahrg.), 40 ff.