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3 (1882)
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gegen Avcsncs-lc-Scc zurück. Nun aber begann der Fürst zugleich mit dem Grafen Bellcgardc seinerseits den Angriff. Infantcric und Geschütz ließ er zurück und verfolgte mit derReiterei, 2000 Pferde stark, die feindliche Colonnc. Die Reitereider Feinde ritt davon, das Fußvolk aber bildete zwei großeVierecke und begrüßte zugleich die Ocstcrrcichcr mit Geschütz-feucr, und erst als sie nahe waren, auch mit Klcingcwchrfcucr.Trotzdem vermochten sie dem Ungestüm der österreichischen Reiternicht zu widerstehen. Der Fürst Johann warf sich mit demRegiment KinSky auf die Fronte, Graf Bellcgardc mit demHnsnrcnrcgimcnt Kaiser in die Flanke und das KürassierrcgimcntNassau stürzte sich dein Feinde in den Rücken. Beide Viereckewurden im ersten Anlaufe gesprengt, die Mannschaft größten-teils niedergehauen, nur einige hundert Mann vermochten sichnach Bouchain und Cambray zu retten. Zweitausend Gefangene,fünf Fahnen, achtzehn Kanonen, zwei Haubitzen fielen den kühnenReitern in die Hände; sie selbst hatten nur einundsiebzig Mannund zwei Offiziere verloren. Die glorreiche Waffenthat ist vonder Geschichte nicht vergessen worden'),

Auch im minder glücklichen Fcldzuge des folgenden JahrcS1794 gelang dem Fürsten noch einmal an der Spitze seinesRegiments eine kühne und großartige Neitcrthat. Er stürzte sichmit solcher Bravour und solchem Erfolge auf ein feindlichesLager bei Maubeuge, daß er fortan bei seinen Waffengefährtenein Gegenstand der Bewunderung wurde und überall, wo ererschien, mit jubelndem Zuruf begrüßt wurde. Sein persönlicherMuth, seine Geistesgegenwart, sein Glück auch, das ihn ausdem dichtesten Gewühl und Gefecht stets unvcrwundct hervor-gehen ließ, umkleideten ihn mit dem Schimmer eines Helden.Aus jeder Gefahr ging er wie ein Wunder gerettet hervor.Eines Tages ritt er, nur von einer Ordonnanz begleitet, in

9 Sporschill, Geschichte der österr. Monarchie VII. 00; Hirten-feld, Maria-Theresienorden 571; Geschichte der Kriege in Europa III. 210.