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3 (1882)
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der Hnuptarmec nicht glücklicher gewesen. Der ganze Feldzugsplanhatte sich als verkehrt erwiesen ^).

Ein Fieber, dasFaulficber", hatte nicht lange nach deinverunglückten Sturme den Fürsten ergriffen. Er widerstand undhielt sich aufrecht, so lange er vermochte. Als die Kräfte ver-sagten und er das Cvmmando abgegeben, ging er zunächst nachAgram. Hier traf am 23. Juli auch seine Gemahlin, die FürstinEleonore ein, welche ein Brief des Adjutanten rasch herbeige-rufen hatte. Sic fand den Fürsten so leidend, daß er nichtstehen noch gehen konnte. Der Arzt hoffte auf Besserung undes schien so, so daß beide, Fürst und Fürstin, am 6. Augustvon Agram nach Wien abreisten. Unterwegs jedoch ging eswieder so schlecht, daß der Tod nahe zu sein schien. Der Fürstmußte den ganzen weiten Weg der Reise in einer Sänfte ge-tragen werden. In Wien angekommen und ein wenig erholt,ließ er sich nach Baden bringen, kehrte aber im October wiedernach Wien zurück. Die Erholung, welche er insbesondere derunausgesetzten Pflege seiner Gemahlin verdankte, war nur schein-bar. Der Fürst blieb den ganzen Winter leidend. Gegen Weih-nachten hatte er wieder einen Rückfall und starb am 21. Fe-bruar 1789.

Der Kaiser Joseph hatte dem Fürsten Anfangs nach derAffaire von Dubitza einen freundlichen Brief geschrieben, derso lautet 2):

Lieber Fürst Liechtenstein!

Ich habe Ihr Schreiben durch den Obersten Neu richtigüberkommen. So unliebsam mir der bei Ihnen vorgegangene

h Wolf, 208 ff. Thaten und Charakterzage berühmter österreichischerFeldherren II. 84.

2) Geschichte de« Kriegs zwischen Rußland, Oesterreich und derTürkei I. 214. Vcrgl. die Darstellungen der Begebenheiten bei Dubitzain des Kaisers eigenen Worten bei Arneth, Joseph II. und Leopold von