besteigen'). Er Hütte trotzdem sich um das Wohl der Armeebemüht, war um ihren Unterhalt, ihre Verpflegung, um Muni-tion und Kleidung, war um Festungen und Spitäler besorgtgewesen und hatte nebenbei noch Kunstangelegcnhciten für dieKaiserin geleitet. In solcher Angelegenheit schreibt ihm der GrafShlva Tnroucn (Wien, 6. August) im Namen der Kaiserin:„Was die zwei großen ägyptischen Eolossc und die zwei gricchisehen Statuen betrifft, so billigt die Königin Ihre Vorschlägeund erkennt in gleicher Weise mit Dankbarkeit Ihren Eifer,Ihre Aufmerksamkeit und guten Geschmack und trägt mir auf,Ihnen ihrerseits zu sagen, solche und ähnliche Gegenstände, welcheSic gelegentlich finden, hierher für ihren Dienst und den Schmuckihres Hofes und ihrer Gärten zu senden, und ebenso für ihreGalerie in Bezug auf Gemälde oder Möbel oder Seltenheiten."
In jenem Briefe vom 5. September schreibt er bereitsvon seiner Abreise, die er beschleunigte, weil noch der Feldzuggegen Neapel im Plane war und er darüber in Wien selbst vcrhandeln wollte. „Ich werde übermorgen abreisen und meineReise so beschleunigen, als es meine Gesundheit erlauben wird.Ich hoffe, daß der Aufenthalt, den ich zu Wien inachen werde,für den Dienst Ihrer Majestät sehr nützlich sein werde, währendich hier nichts thun kann, als mich mit dem Könige von Sar-dinien zu überwerfen." Der letzte Brief aus Calorno ist vom7. September. Ende dieses Monats war der Fürst bereits inWien und betrieb den Feldzug gegen Neapel, zu welchem sich
y Am 2. September heißt es in einem Briefe an den GrafenHarrach: „Was übrigens meine Gesundheit belanget, so ist solche annochdergestalten gebrechlich, daß fast auf jeden guten Tag ein oder zwei üblefolgen, und bin ich versichert, daß ich, wann dermalen mich zur Armee be-geben thäte, in wenig Tagen von einer neuen Krankheit überfallen werdenwürde. Solchem nach, und da ohnehin der Krieg in Italien geendet seindürfte, so wünsche so sehnlicher, mich auf einige Zeit nach Wien begeben zukönnen, um alldort ein wenig auszuruhen, und sodann mit wiederhergestelltenKräften dahin abzugehen, allwo es Ihrer Majestät gefallen würde, sich meinerzu bedienen."