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3 (1882)
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folger lau?, der weniger Geneigtheit hatte, Blut und Kräfte derSpanier in Italien zu vergießen. Er ersetzte Gages, den BefehlsHaber der Spanier in Italien, durch den Marguis de las Minnsund gab ihm den Auftrag, die spanischen Truppen mit so wenigVerlust als möglich aus Italien herauszuziehen. Dadurch erhieltdie österreichische Armee im September die Freiheit, fast nachBelieben vorzudringen. Es wurde zuerst der Plan gefaßt, einHeer nach Süditalien zur Eroberung Italiens zn senden, undes war der Fürst Liechtenstein zum Oberbefehlshaber desselbenbestimmt, sobald sich seine Gesundheit wieder befestigt hätte.Aber man ging von diesem Plane wieder ab und beschloß vielmehr nach dem Angriff auf Genua noch einen Einfall in denSüden von Frankreich, womit der Fürst in keiner Weise cinverstanden war. Vor allein aber erklärte er sich aufs heftigste gegendie harten und zum Thcil empörenden Bedingungen, welcheBotta dem sich unterwerfenden Genua auferlegte, Bedingungen,welche denn auch zur Revolte, zur Vertreibung Botta's ausGenua und zum Scheitern des ganzen Feldzuges führten. Erschrieb an Botta ausdrücklich (7. September), er beharre immerauf seiner Meinung, man solle die Republik Genua nicht zurVerzweiflung bringen. In einen? anderen Briefe (an Koch,5. September) schreibt er, er habe Botta den Rath gegeben,sich gegenwärtig zu halten den Unterschied zwischen dein HauseOesterreich und dein Hause Bvurbon: jenes behandle seine Feindemit Großmuth, dieses seine Freunde in empörender Weise.„Ich bin," fügt er hinzu, „immer der Ansicht, im Unglückmuß man fest und standhaft sein und in? Glück mit Mäßigunghandeln."

Als es dahin kam, als Genua verloren ging und auch dieOesterreicher gezwungen waren, den französischen Boden wiederzu verlasse??, war Fürst Wenzel schon längere Zeit nicht mehrin Italien. Er hatte sich, so lange er in Calorno war,nach Kräften bemüht, seine Gesundheit wiederherzustellen, aberer hatte es nicht dahin gebracht, auch nur ein Pferd zu

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