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3 (1882)
Entstehung
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201
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Flecke wollten. Es gab Uneinigkeit unter den Generalen imeigenen Heere, wo insbesondere Browne, „Iv lmtu.ill<znr", wieder Fürst ihn nennt, den Unzufriedenen spielte. Noch schlimmerwar die Zwietracht zwischen dem König von Sardinien, derimmer seine eigenen Wege ging, und dem Marquis Botta, Auchals dieser unter den Befehl des snrdinischen Königs gestellt wurde,wozu sich der Fürst Liechtenstein niemals verstanden hätte, gingendie Dinge nicht besser und ein gemeinsames Handeln war un-möglich.

Botta selber fühlte sich krank und sehnte sich, den Ober-befehl in die Hände des Fürsten zurückzulegen; er suchte selbstum seine Enthebung nach, erhielt sie aber nicht. Alle Last desKrieges fiel dabei auf die Oesterrcicher. Karl Emnnuel, überden sich der Fürst Liechtenstein in seinen Briefen auf das bitterstebeklagt'), führte den Krieg, oder vielmehr er enthielt sich vondemselben, als ob er mit den Feinden im Einverständnis; sei.Er hatte die Franzosen nicht verhindert, sich mit den Spaniernbei Piaccnza zu vereinigen, und als Botta, allem ungeachtet,mit seiner wohlgeschulten Armee am 10. August einen Sieg beiRottofredo gewann, ließ er wiederum die Feinde entkommen.So blieb dieser Sieg, welcher dem besten österreichischen General,Bcrnklnu, das Leben kostete, ohne Entscheidung.

Von größerer Bedeutung war es, daß König Philipp vonSpanien (9. Juli 1746) starb und in Ferdinand VI. ein Näch-st Es heißt z. B. in einem Schreiben an Koch, den Secretär derKaiserin, aus Calorno vom 21. August: „Diese Art Gefühle sind das Motiv,welches mich die Gelegenheit fliehen läßt, mich mit dem Könige zusammen-zufinden. Er ist zu aufmerksam auf sein Interesse und zu wenig auf dasseiner Alliirten, und ich könnte ihm niemals, auch in der geringsten Sachenachgeben, ohne daß die Gerechtigkeit auf seiner Seite wäre. Meine Auf-richtigkeit würde daher tausend Gelegenheiten zum Brouilliren geben undmeine natürliche Lebhaftigkeit würde mir in keiner Weise erlauben, mich zuverstellen." Der Fürst ersucht daher, die Majestät zu bitten, ihn vom Diensteunter den Befehlen des Königs von Sardinien zu dispcnsircn, wo er niemalsim Stande sein würde, die Dienste zu leisten, deren er sonst vielleichtfähig wäre.