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3 (1882)
Entstehung
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dicsc Dicnstc vielleicht von sehr zweifelhaftem Wcrthc waren. Esschien auch, als ob Frankreich nunmehr an einem Umsturz derpragmatischen Sanctivn am wenigsten Interesse haben könne.Sv hielt man sich wohl mit einigem Vertrauen an die Ver-sicherungen, fand cS aber doch für nöthig, durch einen hervor-ragenden Botschafter von erprobter Geschicklichkeit den freund-lich gezeigten Willen in einen ernstlichen und festen zu ver-wandeln.

Der Beschluß, den Fürsten Wenzel von Liechtenstein mitdieser Mission zu betrauen, war schon im Anfang des Jahres1737 gefaßt worden. Im März erhielt der Fürst bereits Gra-tulationen, doch lehnte er sie vorläufig ab, weil wohl die Sachebeschlossen, die Ernennung aber noch nicht erfolgt sei, dochgab er bereits zu derselben Zeit den Auftrag, in Paris eineWohnung zu suchen. Am 27. August dieses Jahres erhielt dieBancalität den folgenden Befehl:Demnach wir gnädig ent-schlossen, unseren Kämmerer, General-Feldmarschall-Lieutenant undObristen über ein Regiment Dragoner, Joseph Wenzel Fürsten vonLiechtenstein, als unseren Botschafter an den königlich französischenHof nächstens abzuschicken: Als haben wir auch gnädigst resolvirt,daß demselben zur Reis- und Ausstaffirung, auch Bestreitungderen Einzugsspescn 50,000 Gulden, und zwar dermalen gleich30,000 Gulden und die übrigen 20,000 gleich hernach, sobaldmöglich, allhier bezahlter, zur monatlichen Subsistenz 3000 oderjährlicher 36,000 Gulden, dann zur Bestreitung derer kleinenExtraspesen, als da seind der Briefporto, die kleineren Jllumi-nationes, Tractationcs und Freundesbczeugungcn, welche im-medinte nicht anbefohlen werden, die kleinere Hof- und Kammer-trauer, die kleineren Lustreisen, die Neujahrs- und Audienzgelder,Regalien oder Discrctiones, ohne denen Staffeten- und Couriers-spesen, welche auf einschickende Berechnung besonders zu vergütenseien, 4000 Gulden und letztlichen aus besonderen Bewegursachenet ex spsoiaki noch andere 5000 Gulden jährlich seiner Ankunftin Paris anzufangen, so er zu docircn haben wird, acl loenrn