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3 (1882)
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rcmittirtcr verabfolgt werden sollen")." Die Jnstrnction datirtvom 7. November des genannten Jahres, doch erst am Endedes folgenden Jahres, als der Friede mit Frankreich seinendefinitiven Abschluß gefunden hatte, kam der Fürst dazu, seinenfeierlichen Einzug in Paris und Versailles zu halten.

Dieser Einzug war durch seine Pracht eine Merkwürdig-keit für die schaulustigen Pariser. Der Fürst, der selber an GlanzGefallen hatte und Geschmack im Sinne der Zeit besaß, hattean Wagen, Pferden, an Geschirr und Kleidung und sonstigerAusstattung alles aufgeboten, was geleistet werden konnte^). Eswar ein später Tag im Jahr, der 21. Dcccmbcr 1738, aberSonnenschein begünstigte das glänzende Ereigniß. Der Fürsthatte sich schon am frühen Morgen mit allen seinen Pagen,Edcllcutcn und Herren von der Gesandtschaft zum Thorc hinausnach dem Dorfe begeben, von wo der Einzug durch das ThorSt. Antonie stattfinden sollte. Hier erwartete er die Begrüßungder Gesandten, die Equipagen der Prinzen und Prinzessinnen,welche mit deren Edelleuten ihn begleiten sollten, sodann denköniglichen Gesandten, der zur Einführung ernannt war, denMarschall Puy-Segur, den Staatssecretär Amelot u. s. w. DerFürst fuhr selbst in dem königlichen Wagen, mit dem der Mar-schall gekommen war, die österreichischen Herren aber in seinenachtspännigen, überaus glänzenden, die Bewunderung des Volkeserregenden Equipagen; Stallmeister und Pagen bildeten zuPferde die Begleitung. Besonderen Beifall fanden die Pferdeaus dem fürstlichen Gestüt zu Eisgrub. Am 23. geschah inganz ähnlicher Weise der Einzug zu Versailles, dem der Königund die Königin mit dem ganzen Hofstaat vom Fenster auszusahen. Als der Fürst abgestiegen, wurde er zur Audienz ge-führt, welcher der Cardinal Flcurh und der Staatssecretär

>) Archiv des Finanzminist.

2) Das Liechtensteinische Archiv bewahrt die ausführliche Beschreibungin mehreren Exemplaren, abgedruckt in Beilage I.