g,. pariser Gesandtschaft. Felchng in Italien.
^iirst Joseph Wenzel hatte seine Mission in Berlinmit voller kaiserlicher Zufriedenheit und Anerkennung durchgeführt.So traf ihn wieder die Wahl des Kaisers, als es sich im Jahre1737 um einen neuen Botschafter an dem französischen HofeHandelte. Die Sendung war nicht minder von großer Bedeutung,obwohl sich seit der Gewißheit des Friedens äußerlich wenigstensselbst ein freundschaftliches Verhältniß zu Frankreich hergestellthatte. Auch die Instruction H, welche für den Fürsten schon am7. November 1737 ausgeführt wurde, spricht in den Haupt-punkten nur vom Ccrcmoniell und der Etiquette und berührtdie Geschäfte nur nebenbei, beruft sich aber auf das, was in ge-meinsamen Berathungen ausgemacht worden, sowie auf die„bekannte Dexterität" des Fürsten. Man traute einigermaßen inWien dem Wohlwollen Frankreichs. Diesem Lande war die Aus-sicht auf Lothringen eröffnet worden; es hatte die pragmatischeSanction anerkannt und gab die lebhaftesten Versicherungen,daran festhalten zu wollen. Es war selbst bemüht gewesen,Oesterreich in seinen Beziehungen zu den kleineren deutschenStaaten, sowie im Türkcnkricgc Dienste zu leisten, wenn auch
st Liechtcnst. Archiv X. 17V.
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