Druckschrift 
3 (1882)
Entstehung
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dcin Kronprinzen, sowie mit Suhm nicht weiter fortgeht,wenigstens nichts davon sich findet. Suhin ging nach Peters-burg und setzte, wie bekannt, twn dort den freundschaftlichstenbriefliche» Verkehr mit seinem Gönner fort. Es ist auch dabeiviel von Geldangelegenheiten die Rede, aber nur versteckte An-spielungen weisen auf die früheren Beziehungen hin und desFürsten wird nicht dabei gedacht. Suhm hatte es übernommen,dem Kronprinzen in Petersburg Gelder zu verschaffen,eine neueAusgabe vom Leben des Prinzen Eugen", wie die Anleihe ge-nannt wird, und bei dieser Gelegenheit läßt Friedrich die Be-merkung fallen, daß dieBuchhändler zu Wien langsam druckten"und daß sie ihm überhaupt nicht convenirtcn >). Er mochte schonan die zukünftigen Verwicklungen denken. Später ist des Fürstenbei einer anderen Gelegenheit gedacht. Friedrich schreibt (26. No-vember 1737) über den Sturz des Grafen Seckendorf, der nachseinem unglücklichen Feldzug gegen die Türken als Gefangenernach Graz abgeführt worden. Er meint, daß der Fürst Liechten-stein zu diesem Sturze beigetragen habe, ganz besonders aberFürst Leopold von Dessau, der schon ein Gegner Seckendorfsund Grninbkow's in Berlin war. Beider Namen, Liechtcnstcin'sund des Dessauers, sind nur in Chiffern geschrieben'^). ImLiechtensteinischen Archiv findet sich aber noch ein anderes Acten-stück, welches zeigt, daß die Sache nicht ganz zu Ende war. Esist die Copie eines Schreibens des Kronprinzen an einen Unbe-kannten, der ihm offenbar versprochen hatte, die Schuld an denFürsten Liechtenstein zu bezahlen. Das französische Schreibendatirt aus Rupiu den 29. April 1738 und lautet in der Ucbcr-setzung:

st Correspondenz I. 220. Der Brief, welcher kein Datum tragt, istim April 1737 geschrieben.

2) A. a. O. II. 313.