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brachte. Sic riß fortstürzend auch daS eigene Fußvolk in Ver-wirrung. Die ganze feindliche Armee gcricth in Flucht, bevornoch der rechte Flügel der Verbündeten eigentlich zum Kampfegekommen war. Nur die einbrechende Nacht schützte sie vorVernichtung. Karl hatte mit dem Fürsten Anton Florian undanderen seines Gefolges von einer nahen Anhöhe der Schlachtzugesehen. Der eigene Verlust bclicf sich auf etwa 490 Mann,der des Feindes auf 1500 nebst einer großen Anzahl Kanonenund vieler Munition.
Starhcmbcrg versäumte nicht, seinen Sieg zu bcnützen undfolgte dem Feinde, der seine Eile beschleunigte und in der Richtungnach Saragossa seinen fluchtartigen Rückzug nahm. Nach fünf-tägigem Marsche machte er unweit Pina wieder Halt, wo anStelle des entlassenen Villndnrias der Sieger von La Gudiüa,Marquis de Bah, den Oberbefehl über das französisch-spanischeHeer übernahm. Hier erreichte auch Starhcmbcrg wieder denGegner, „und ist nicht zu beschreiben, mit was für Muth, Stärkeund Freude unsere Infanterie unerachtet des trotzigen und hitzigenLandes, ohne Wasser, weder genügsamen Arodes, nicht marschiret,sondern gelaufen ist').
Statt ihn hier anzugreifen, ging Starhcmbcrg mit der ganzenArmee auf die rechte oder südliche Seite des Ebro, auf welcherSeite Saragossa liegt, und marschirtc gerade gegen diese Stadt,um den Feind zu zwingen, entweder sie aufzugeben oder sich vorderselben in eine Schlacht einzulassen. Der Feind folgte auch,setzte über den Ebro und stellte sich mit der ganzen Armee vorder Stadt auf. Mittags den 19. August traf Starhcmbcrgbei der Karthausc eine Stunde vor der Stadt ein, wo KönigKarl sein Quartier nahm. Die Nacht brachte man unter
den Waffen zu,ginnen.
um am Morgen des 20. den Kampf zu be-
st Ausführliches Schreiben des Fürsten Anton Florian an die Minister.Saragossa, 2t>. August.